Deutschland: Autofahrer in Dortmund wird unter Litfaßsäule begraben
Dortmund (Deutschland): Mit der Hilfe eines Feuerwehrkrans musste am Donnerstagmorgen, 3. März 2011, ein 37-Jähriger aus seinem Auto befreit werden. Er war in der Nordstadt gegen eine Litfaßsäule gefahren – und unter der schweren Tonne begraben worden. Der Fahrer aus Plowdiw (Bulgarien) war nach Angaben der Polizei betrunken.
Der Mann war gegen 7.30 Uhr mit seinem Audi A4 im Bereich der Kreuzung Borsig-/Brunnenstraße von der Straße abgekommen und hatte die auf dem Gehweg stehende Litfaßsäule umgefahren. Die Litfaßsäule wiegt etwa drei Tonnen. Durch den Aufprall stürzte die Säule mittig auf das Fahrzeug, drückte das Dach ein und begrub den Fahrer. Der 37-Jährige wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Der Autofahrer wurde zunächst ins Krankenhaus gebracht – konnte inzwischen aber entlassen werden. Der Mann hatte laut Polizei Alkohol getrunken, einen Führerschein hatte der Bulgare allerdings nicht.
Die Litfaßsäule musste mit einem Feuerwehrkran angehoben werden. Mehrere Fußgänger, die sich auf dem Gehweg befanden, kamen mit dem Schrecken davon. Zur medizinischen Versorgung des Fahrers wurde auch ein Rettungshubschrauber angefordert, der auf dem nahegelegenen Parkplatz eines Baumarktes landete.
