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Deutschland: Kellerbrand im Hochhaus – 40 Menschen in Essen gerettet

Essen (Deutschland): 40 Menschen sind am Freitagabend, 25. März 2011, von der Feuerwehr aus einem brennenden siebenstöckigen Haus in Essen gerettet worden. Mehrere Bewohner mussten die Nacht vorsorglich im Krankenhaus verbringen.Der Brand war im Keller ausgebrochen.

Am späten Freitag Abend, 25. März 2011, ist im Keller eines siebengeschossigen Hauses in Essen-Horst (Hörster Feld) ein Feuer ausgebrochen. Die Ursache ist noch unklar. Der Rauch zog ins Treppenhaus. Damit war der Rettungsweg für die Bewohner des Gebäudes versperrt. Erst als der Brand unter Kontrolle, die Rauchabzugshaube geöffnet und ein Hochleistungslüfter in Stellung gebracht war, zog der Rauch nach oben ab und die Einsatzkräfte konnten auf durch den Flur 15 Personen in Sicherheit bringen.

eitgleich wurden an der Hausrückseite weitere 25 Menschen nebst einem Kaninchen und einem Wellensittich über zwei Drehleitern gerettet. 31 dieser insgesamt 40 Personen, darunter sechs Kinder, wurden in einem Bus der EVAG untergebracht und ärztlich versorgt. Auf Anweisung des Leitenden Notarztes wurden dann acht Erwachsene und die sechs Kinder mit drei Fahrzeugen in umliegende Krankenhäuser transportiert. Sie verbrachten dort unter Beobachtung die restliche Nacht.

Nach abschließender Kontrolle, Schadstoffmessungen und Freigabe aller 27 Wohnungen des Gebäudes konnten die verbliebenen Mieter entscheiden, ob sie die Nacht in ihren Wohnungen verbringen wollten. Zum Teil sind sie auch bei Freunden oder Bekannten untergekommen. Das komplette Haus ist zumindest bis in den Samstag hinein ohne Stromversorgung, ein Notdienst des Energieversorgers musste wegen der Schäden an der Elektroinstallation die Hausanschlusskästen vom Netz nehmen. Die Feuerwehr war mit 55 Einsatzkräften aus Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr vor Ort, die Gesamteinsatzdauer betrug mehr als vier Stunden.

Der Westen

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