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Deutschland: Demo -> Feuerwehr löst Feuer-Alarm aus

Mitte (Deutschland): Bizarrer Zwischenfall bei einem Feuerwehr-Protestzug in Mitte: Rund 250 Feuerwehrleute haben am Mittwoch, 12.4.2011, gegen die Streichung von Arbeitszulagen demonstriert. Vor der Innensenatsverwaltung in der Klosterstraße kam es dann zu Zwischenfällen mit der Polizei.

Vier Teilnehmer der Demonstration wollten gegen 10.30 Uhr des 13. April 2011, das Gebäude in Begleitung des Einsatzleiters der Polizei betreten, um eine Petition abzugeben. Plötzlich stürmten rund 30 Feuerwehrleute ebenfalls in das Gebäude, riefen Parolen und benutzten Trillerpfeifen. Dabei wurde auch ein Brandmelder ausgelöst. Ein Löschzug der Feuerwehr musste wenige Minuten später anrücken, um den vermeintlichen Brand zu löschen.

Polizeibeamte konnten die Situation schließlich beruhigen und die Demonstranten aus dem Senatsgebäude hinausdrängen. Dann eskalierte zum Ende der Kundgebung noch einmal die Situation: Zwei Eier wurden in Richtung des Rednerpultes geworden. Dort hatte ein Senatsmitarbeiter zu den Demonstranten gesprochen. Die Wurfgeschosse trafen jedoch einen danebenstehenden Polizeibeamten.

Zu der Demonstration hatte der Verein Interessenvertretung der Feuerwehr (IdFw e.V.) aufgerufen. Der Protest richtete sich die geplante Streichung von Zulagen für wechselnde Arbeitsschichten. Die Teilnehmer waren vom Potsdamer Platz über die Leipziger Straße zum Amtssitz von Innensenator Ehrhart Körting (SPD) in die Klosterstraße gezogen.

BZ Berlin

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