Brand

Bayern: Rauchgasvergiftungen bei Zimmerbrand in München – Laim

München (Bayern): Bewohner eines fünfstöckigen Wohnhaus hatten am frühen Morgen des 29. Mai 2011 – Alarmzeit: 04.39 Uhr – Brandrauch bemerkt und die Münchner Berufsfeuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war zuerst kein Hinweis auf einen Brand …

… festzustellen, da weder Brandrauch noch Flammen wahrzunehmen waren. Nach kurzem Absuchen stellten sie in einer Wohnung im vierten Obergeschoss eine Verrauchung fest. Dort war ein Sofa in Brand geraten. Unter schwerem Atemschutz und mit einem C-Rohr löschte ein Trupp den Brand und lüftete die Wohnung. Während der Löscharbeiten meldeten sich vier Bewohner des Hauses, darunter auch die Wohnungsinhaber und klagten über Hustenreiz und Brennen im Halsbereich. Sie wurden von anwesenden Rettungsassistenten des Rettungsdienstes vor Ort untersucht. Zwei Personen, ein 35-jähriger Mann und eine 37-jährige Frau, wurden zur weiteren Behandlung in eine Münchner Klinik transportiert. Die beiden anderen Bewohner, eine ca. 65-jährige Frau und ein ca. 60-jähriger Mann, bedurften keiner weiteren Behandlung und konnten vor Ort bleiben. Bei dem Brand entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von 60.000 Euro. Die Polizei übernimmt die Ermittlungen zum Brandhergang.

Berufsfeuerwehr München

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