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Nö: Großeinsatz nach schweren Autobusunfall im Waldviertel

Würnsdorf (Nö): Ein schwerer Busunfall ereignete sich in den Abendstunden des 08. Juni 2011 in Würnsdorf, Bezirk Melk.

Laut ersten Meldungen stürzte ein Autobus im Kreuzungsbereich LB36 mit der LB213 über eine Böschung. In dem Fahrzeug sollen sich ca. 40 bis 50 Passagieren aufgehalten haben, wovon einige Personen eingeklemmt sein sollen.

Zur Zeit steht ein Großaufgebot an Rettungskräften im Einsatz. Von Notruf Niederösterreich wurden neben einer Vielzahl von Rettungstransportfahrzeugen auch drei Notarzthubschrauber, drei NAW und drei NEF zum Unfallort beordert. Unterstützt werden die Rettungskräfte von mehreren Feuerwehren aus dem Raum Pöggstall.

Nach letzten Informationen wurden drei Schwerverletzte Businsassen mit den Rettungshubschraubern Christophorus 2, 10 und 15 zur weiteren Versorgung in die Krankenhäuser nach St. Pölten, Linz und Amstetten geflogen.

Bericht von 144 – Notruf Niederösterreich:
Ein Busunglück ereignete sich am Mittwochabend im Bezirk Melk. Ein mit 44 Personen besetzter Reisebus verunglückte auf der B36 in Würnsdorf bei Pöggstall. Der Bus durchbrach offensichtlich eine Leitplanke und überschlug sich in den Strassengraben.

Fünf Notrufmeldungen erreichten gleichzeitig 144 Notruf NÖ. Dank der Kooperation der Notrufmelder konnte schon beim Telefonat eine sehr genaue Einstufung erfolgen. Sofort wurden zu selben Zeit drei Christophorus Notarzthubschrauber des ÖAMTC aus Linz, Krems und Ybbsitz, sieben bodengebundene Notarztmittel des Roten Kreuzes und des ASBÖ aus Melk, Amstetten, Zwettl, Ybbs, Pöggstall und Groß Gerungs, sowie 20 Rettungsteams aus den umliegenden Rotkreuz und Samariterbunddienststellen, aber auch Kriseninterventionsteams und das AKUTteam des Landes NÖ, sowie Führungskreise der Einsatzorganisationen, aber auch niedergelassene Ärzte und dienstfreie Notärzte alarmiert. Ebenso wurde die Polizei und die Feuerwehr, sowie die Landeskliniken in Kenntnis gesetzt. Gemeinsam mit den Dienstaufsichten der Rettungswachen wurden Nachbesetzungen und Gebietsabdeckungen organisiert.

Die Einsatzkräfte konnten in nur kurzer Zeit alle Personen aus dem Unfallwrack retten und in einer Sanitätshilfsstelle sichten und erstbehandeln.

In Absprache mit den Klinikleitungen wurden die Verletzten in die Spitäler verteilt. Insgesamt mussten vier Schwer- 20 Mittel- und 15 Leichtverletzte sowie 5 Unverletzte und von Sanitätern und Notärzten versorgt. Nach nur drei Stunden waren alle Verletzten in die Kliniken eingeliefert.

Während des Einsatzes wurden von 144 Notruf NÖ 67 weitere Notfalleinsätze, 47 Krankentransporte, 31 Anfragen des Nö Ärztedienstes und zwei Intensivüberstellungen koordiniert.

144 – Notruf Nö

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