Technisch

Wien: Hund in drei Meter tiefes Loch gestürzt

Wien: Im Schweizergarten im 3. Wiener Bezirk hatte sich am Donnerstag, dem 16. Juni 2011, in einer Grünanlage im Bereich neben eines unterirdischen Bauwerks der Fernwärme Wien, in ca. 3m Tiefen ein Hohlraum gebildet.

Vermutlich durch Regenfälle war in der Heeresmuseumstraße ein ca. 0,5m² großes Loch in diesem Hohlraum entstanden. Einer Hundebesitzerin war beim morgendlichen Spaziergang einer ihrer vier Hunde, ein ca. 1kg schwerer Chiwawa in das obgenannte Loch, ca. 3m in die Tiefe gestürzt. Der Hund konnte anfänglich von oben erkannt werden. Ein direktes Ausgraben von oben war wegen der Gefahr eines weiteren Einsturzes bzw. des Verschüttens des Hundes nicht möglich. Es musste daher mit dem angeforderten Baggerlader „LS“ neben dem Loch eine ca. 4m lange und 3m tiefe Künete neben dem Hohlraum ausgehoben bzw. gegraben werden. Von dieser wurde in ca. 3m tiefe, händisch eine Verbindung in den Hohlraum gegraben. Anfänglich konnte der Hund in dem Hohlraum nicht mehr gefunden werden.

Danach stieg unter entsprechender Sicherung die Hundebesitzerin in die Künete ab und lockte mit ihrem Zurufen den Hund aus dem Hohlraum über die gegrabene Verbindung in die Künete, wo sie ihn unverletzt in die Arme nehmen konnte. Die Absicherung der Aufgrabung erfolgt durch die MA 42. Wegen eines gewaltsam geöffneten Vorhangschlosses des Abstiegs in das Bauwerk der Fernwärme wurde der Störtrupp der Fernwärme angefordert.

Berufsfeuerwehr Wien

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