Bgld: Geld für Feuerwehren -> Vertrag unterzeichnet
Eisenstadt (Bgld): Österreichs Feuerwehren bekommen heuer 140.000 Euro vom Innenministerium. Der Vertrag wurde in Eisenstadt unterzeichnet.
Dabei absolvierte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) ihren ersten Burgenland-Besuch.
Erster Burgenland-Besuch
Für Johanna Mikl-Leitner ist es heute der erste offizielle Burgenland-Besuch als Innenministerin. Sie hat Gespräche mit Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) und dessen Stellvertreter Franz Steindl (ÖVP) geführt. Angekündigt wird ein Sicherheitspakt zwischen dem Burgenland und dem Innenministerium, der bis Herbst im Detail ausgearbeitet werden soll. Unter anderm wird es einen Ausbildungslehrgang für Polizisten im Burgenland geben.
Absage für Forderung nach mehr Polizei
Die SPÖ-Forderung nach mehr Polizisten oder mehr Planstellen lehnt Mikl-Leiter ab weiter ab. „Das kostet mich ein Lächeln. Ein Lächeln deswegen: Wenn man sich die Situation in ganz Österreich anschaut und hier Vergleiche anstellt: Wie sind wir hier im Burgenland personell aufgestellt? Dann kann man hier feststellen, dass wir gerade im Burgenland die meisten Polizistinnen und Polizisten im Einsatz haben“, so Mikl-Leitner.
„Das sicherste Bundesland“
Außerdem sei das Burgenland das sicherste Bundesland – mit einer äußerst geringen Kriminalitätsrate und vor allem einer ganz hohen Aufklärungsrate. „Und das spricht letztendlich auch für die harte und gute Arbeit unserer Polizistinnen und Polizisten“, so die Innenministerin. Johanna Mikl-Leitner kündigte aber an, dass es im kommenden Jahr einen Ausbildungslehrgang für Polizisten im Burgenland geben wird.
Symbolische Unterzeichnung
Für die österreichischen Feuerwehren gibt es dieses Jahr vom Innenministerium 140.000 Euro, sagte die Resortleiterin am Dienstag bei dem Treffen mit Spitzenvertretern der österreichischen und burgenländischen Feuerwehr in Eisenstadt. Die finanzielle Unterstützung durch das Ministerium gibt es schon seit sechseinhalb Jahren, seither sind 700.000 Euro ausbezahlt worden. Am Dienstag wurde der Fördervertrag in Eisenstadt symbolisch unterzeichnet.
Geld für Sicherheit
Die Summe sei für den Bundesfeuerwehrverband für die Finanzierung aller Aktivitäten, die während des Jahres für mehr als 4.500 Wehren gesetzt werden, sagt Josef Buchta, Präsident des Bundesfeuerwehrverbandes. Das Geld komme vom Innenministerium, weil es um die Sicherheit gehe, so Buchta. „Wenn im Katastrophenfall im Ausland verschiedenste Tätigkeiten zu erledigen sind, sind wir gefordert. Und damit wir das in kürzester Zeit erledigen können, müssen wir dementsprechend die Aufgaben, die eben notwendig sind für unsere Feuerwehren vorbereiten“, so der Präsident.
Weg zum digitalen Funknetz
Das Burgenland hat man sich heuer für die Unterzeichnung des Vertrags ausgesucht, weil demnächst das digitale Funksystem auch im Burgenland eingeführt werden soll. Man habe die Gelegenheit genutzt, um dem Burgenländischen Landesfeuerwehrverband drei Geräte zur Verfügung zu stellen. „Damit unsere angrenzenden Bezirke jederzeit in der Lage sind, miteinander die verschiedensten Aufgaben in der Kommunikation zu erledigen“, so Josef Buchta.
