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Tirol: Vermeintlicher Heli-Absturz löst Großalarm im Kaiserwinkl aus

Tirol: Passanten vermuteten einen Hubschrauberabsturz in Schwendt. Rund 100 Einsatzkräfte und zwei Hubschrauber suchten daraufhin das Gebiet großräumig ab.

Ein vermeintlicher Hubschrauberabsturz hat am Freitagabend, 30.9.2011, im Kaiserwinkl zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte geführt. Ein Anrufer hatte der Leitstelle Tirol zuvor einen Hubschrauberabsturz im Bereich Schwendt gemeldet. Rund 100 Mann von Bergrettung, der Feuerwehren Schwendt, Kössen, Bichlach und St. Johann, des Roten Kreuzes sowie der Polizei Kössen suchten gemeinsam mit den Notarzthubschraubern Christophorus 4 und Heli 3 das Gebiet zwischen Schwendt und Kössen großräumig ab.

Wie sich herausstellte, war in diesem Bereich tatsächlich ein kleinerer Hubschrauber unterwegs, der dann plötzlich verschwand. Genau zu diesem Zeitpunkt waren auch Arbeiter mit einem Industriehäcksler beschäftigt, Bäume aufzuarbeiten. Diese Maschine löste dabei laute Klappergeräusche und Staubverwirbelungen aus. Passanten die zuvor den Hubschrauber beobachteten, vermuteten schließlich dadurch einen Absturz des Helikopters.

Nachdem von den Einsatzkräften keine Hinweise auf einen Absturz gefunden wurden, konnte die Suche eingestellt werden.

Tiroler Tageszeitung

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