Brand

W: Eine Person bei nächtlichen Zimmerbrand schwer Verletzt

Wien (W): Am 04. November 2011 wurde die BF Wien um 22.56 Uhr zu einem Zimmerbrand in die Freytaggasse im 21. Wiener Gemeindebezirk alarmiert.

In einer Einzimmerwohnung im Dachgeschoss war in Anwesenheit des Wohnungsinhabers aus unbekannter Ursache ein Brand ausgebrochen. Der Inhaber der Wohnung hatte offenbar seinen LCD-Fernseher auf den Gang gerettet und dort mit Wasser aus dem Gangwasserhahn zu löschen oder kühlen versucht.

Dabei war er längere Zeit im Brandrauch verblieben und anschliessend mit letzter Kraft geflüchtet. Insgesamt hatte er eine derart massive Rauchgasvergiftung erlitten, daß er für die Erstversorgung durch den Rettungsdienst narkotisiert worden war und nicht mehr befragt werden konnte.

Beim Eintreffen der BF Wien floß Wasser in grosser Menge über das Stiegenhaus in die unteren Stockwerke. Unter gleichzeitiger Belüftung mittels Hochleistungslüfter wurde der Brand in der Wohnung mittels Kübelspritze unter Atemschutz gelöscht und die Wohnung belüftet.

Die Wasserzufuhr zur Wohnung wurde durch die BF Wien gesperrt. Wohnungen und Gangverteiler im gesamten Gebäude untersucht und keine Gefährdungen oder wesentliche Wasserschäden vorgefunden. Im Zug der Untersuchungen wurde eine Kellertüre gewaltsam geöffnet. Sie wird vom anwesenden Hausmeister sperrbar gerichtet werden.

Zu einem weiteren Zimmerbrand kam es in den frühen Morgenstunden des 05. November 2011. Um 03.38 Uhr wurde die BF Wien zu einem Brand in der Czerningasse im 2. Bezirk alarmiert.

Aus unbekannter Ursache brach im Bereich des Wohnzimmerfensters in einer Wohnung ein Brand aus. Die Wohnungsinhaberin der Brandwohnung konnte sich vor unserer Ankunft in den Stiegenhausbereich retten und wurde von der Sicherheitswache ins Freie geleitet.

Vom 1. Rüstlöschfahrzeug-Zentrale wurde unter Atemschutz der Brand mittels einem C-Rohr gelöscht. Vom 1. Universallöschfahrzeug-Zentrale wurde währenddessen das Stiegenhaus unter Zuhilfenahme des elektrischen Hochleistungslüfter belüftet. Die Wohnungsinhaberin wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung an den Rettungsdienst übergeben.

Die neben der Brandwohnung liegende Wohnung wurde gewaltsam mittels Türbrecheisen geöffnet und kontrolliert, wobei keine Gefährdung und kaum Verrauchung festgestellt werden konnte. Die über der Brandwohnung liegende Wohnung wurde ebenfalls kontrolliert (Wohnungsinhaber anwesend) wobei auch hier kaum verrauchung festgestellt werden konnte.

Vom 1. Rüstlöschfahrzeug-Zentrale wurde ein Teil des vom Brand betroffenen Deckenputzes entfernt und die darunter liegende Konstruktion sowie der Brandbereich mittels Wärmebildkamera kontrolliert, wobei keine Gefährdung mehr festgestellt werden konnte. Elektrosicherungen der Brandwohnung wurden von der BF Wien entfernt.

Die Nachbahrwohnung wurde mit vorhandenen Mitteln provisorisch sperrbar gerichtet und der vorhandene Schlüssel der Sicherheitswache übergeben. Die Brandwohnung wird von der Polizei mit dem vorhandenen Schlüssel versperrt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert