Nö: Langwieriger Einsatz bei Schiffsunfall auf der Donau
Emmersdorf (Nö): In den Morgenstunden des 17. November 2011 wurdendie Feuerwehren Emmersdorf, Melk, Gossam und Spielberg-Pielach zu einem Schiffsunfall auf der Donau alarmiert.
Ein deutscher Schubverband war auf der Höhe der Donaubrücke Melk auf Grund gelaufen und leck geschlagen. Geistesgegenwärtig konnte der Kapitän des Schubverbandes, welcher Treibstoff geladen hatte, seine beiden Schubkähne am rechten Donauufer absetzen und vertauen. Anschließend steuerte er das linke Donauufer an und setzte sein Boot auf einer Sandbank auf Grund.

Die alarmierten Feuerwehren sicherten das Boot am Ufer und legten stromabwärts vom verunfallten Boot eine Ölsperre. In weiterer Folge wurde die Tauchgruppe Nord des niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes alarmiert, welche mit mehreren Einsatztauchern anrückte.

Nach Absprache zwischen der Einsatzleitung, Behörde und Bootsbesatzung wurde entschieden mittels Tauchpumpen den Maschinenraum auszupumpen und das verunreinigte Öl-Wasser Gemisch an Land zu pumpen. Dort wurde es in einen Zwischenbehälter gepumpt von wo es von einer Entsorgungsfirma abgesaugt und einer entsprechenden Entsorgung zugeführt wurde.

Bei den Tauchgängen der Feuerwehrtaucher der Tauchgruppe Nord wurde zwei Leckagen festgestellt welche provisorisch abgedichtet wurden. Derzeit steht die Feuerwehr nach wie vor im Einsatz und führt die Pumpmaßnahmen im Maschinenraum für die nächsten Stunden weiter.

Morgen, am 18. November, soll über das weitere Vorgehen von den entsprechenden Stellen entschieden werden.
