Technisch

Nö: Keine Weihnachtsruhe bei der Feuerwehr der Stadt Baden

Baden (Nö): Die Feuerwehrmänner und –frauen der Freiwilligen Feuerwehr Baden-Stadt hätten eigentlich auch frei um das Weihnachtsfest für ihre Liebsten vorzubereiten, mit ihnen zu feiern, sich Zeit für einander zu nehmen. Dennoch waren sie auch am 24.Dezember 2011, da, als Hilfe benötigt wurde.

Schaden an Heizanlage statt Brand: Zum ersten Einsatz wurde die Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt gegen 10 Uhr am Weihnachtvormittag alarmiert. Passanten bemerkten starken Rauchaustritt aus einem Mehrparteienhaus in der Grabengasse, vermuteten einen Brand in der Tiefgarage und alarmierten die Feuerwehr über den Notruf 122. Zur Lokalisierung des Brandherds wurde ein Atemschutztrupp in die Tiefgarage geschickt.

Im Keller stellte sich heraus, dass es sich nicht um einen Brand, sondern ein technisches Gebrechen der Fernwärmeleitung handelte. Im Keller trat 90 Grad heißer Dampf aus, welcher kondensierte und den gesamten Keller knöcheltief unter Wasser setzte. Der Störungsdienst des Fernwärmeunternehmens wurde verständigt um den Schaden zu beheben während die Feuerwehr das Wasser aus dem Keller abpumpte.

Sturmeinsatz: Am späten Nachmittag gegen 16:00 Uhr wurden die Einsatzmannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Baden-Stadt erneut zu einem Einsatz gerufen. Am Josefplatz hatten sich Bauzaunteile aufgrund des starken Sturms losgerissen und behinderten die Geleise der Badener Bahn und den Straßenverkehr. Die Zaunteile wurden durch die Feuerwehr eingesammelt und neu verankert,

Sturmeinsatz am Hl. Abend: In der Nacht des Heiligen Abend, gegen 23:00 Uhr, folgte der nächste Einsatz für die freiwilligen Feuerwehrleute. Ebenfalls durch den heftigen Sturm wurde ein Adventverkaufsstand am Josefplatz so stark beschädigt, dass dieser zum Schutz von Passanten abgebaut werden musste.

Freiw. Feuerwehr der Stadt Baden

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