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Italien: Nach Schiffsunglück: Paar von Feuerwehr aus Rumpf gerettet

Italien: Aus dem am Freitagabend vor der toskanischen Küste verunglückten Schiff „Costa Concordia“ konnten in der Nacht auf heute, den 15. Jänner 2012, zwei Personen von Feuerwehrtauchern lebend gefunden werden.

Wie es in Medienberichten heißt, habe ein Sonder-Einsatzkommando der Feuerwehr zwei Menschen im Rumpf des Schiffes gefunden und retten können. Das Paar aus Asien befand sich zur Hochzeitsreise auf der „Costa Concordia“. Heute soll der Rumpf des Schiffes ein weiteres Mal von Tauchern der Feuerwehr und der Küstenwache nach abgängigen Passagieren abgesucht werden.

Rund 4200 Menschen (davon rund 1000 Besatzung) befanden sich an Bord des Schiffes, als es in der Nacht auf Freitag einen Felsen vor der italienischen Insel Giglio rammte und havarierte. Momentan ist in verschiedenen Medien von 50 bis 70 Vermissten die Rede.

Die „Costa Concordia“
Das verunglückte Schiff zählt zur „Post-Panamax-Klasse“ und gehört der italienischen Reederei „Costa Crociere“. Bei seinem Stapellauf am 2. September 2005 galt es als größtes Kreuzfahrtschiff Italiens.

Youtube Video über das Unglück (Tagesschau, 14.01.12)

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