Nö: Autobusunfall im Schneechaos und weitere Unfälle auf der A1
Böheimkirchen (Nö): Gegen 07.30 Uhr des 07. Februar 2012 wurden die Freiwillige Feuerwehr St.Pölten–Stadt und die Feuerwehr Böheimkirchen zu einem schweren Busunfall auf der A1 Höhe Böheimkirchen alarmiert.
Ein vollbesetzter Reisebus war auf der Westautobahn in Fahrtrichtung Wien ins Schleudern geraten, stellte sich quer und rammte die Betonleitwand. Durch den Aufprall wurden fünf Schüler leicht verletzt und durch den Rettungsdienst ins Landesklinikum St. Pölten verbracht.


Sämtliche unverletzten Reiseteilnehmer – der Bus war unterwegs in die Schweiz – wurden mit Mannschaftstransportfahrzeugen der Feuerwehren St. Pölten-Stadt und Böheimkirchen ins Feuerwehrhaus Böheimkirchen gebracht und dort mit warmen Getränken und einem Imbiss versorgt.
Der Bus musste durch ein Rüstfahrzeug der FF Böheimkirchen gerade gedreht werden und wurde durch das Kranfahrzeug der Feuerwehr St. Pölten von der Unfallstelle abtransportiert. Da auch der Tank des Busses stark beschädigt und leck war, musste das Schadstofffahrzeug aus St. Pölten zwecks Umpumparbeiten von 600 Liter Diesel angefordert werden.
Lkw-Unfall: Kurze Zeit nach Beendigung des Einsatzes „Autobusunfall“ wurde die Feuerwehr St. Pölten-Stadt wiederum zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Westautobahn alarmiert. Höhe Böheimkirchen durchbrach ein Lkw samt einem Pkw (der Lkw schlug einen „1er“ und der Pkw verkeilte sich im Lastwagen) die Mittelleitschiene – wie durch ein Wunder wurde aber niemand verletzt.

Die Kräfte der Feuerwehr kamen fast nicht zum Verschnaufen, die Hilfe der Feuerwehr St. Pölten-Stadt wurde auch auf der A1 Höhe Loosdorf bei Bergungsarbeiten nach einem Lkw-Unfall benötigt.
Eingesetzte Kräfte beim Autobusunfall:
• Feuerwehr St. Pölten-Stadt und Feuerwehr Böheimkirchen mit 13 Fahrzeugen – darunter das Schadstofffahrzeug – und gesamt 42 Einsatzkräften.
Freiw. Feuerwehr Böheimkirchen
Freiw. Feuerwehr der Stadt St. Polten
