Brand

Bayern: Münchner Feuerwehr im Assistenzeinsatz bei Großfeuer in Pforzen

München (Bayern): Die Leitstelle „Allgäu“ forderte zu Mittag des 29. März 2012 bei der ILS München eine Überlandhilfe von 5000 Liter Schaummittel, zwei Schaum Wasserwerfer sowie zwei Tanklöschfahrzeugen an.

Diese sollten die regionalen Einsatzkräfte bei einem Großbrand in einem Recyclingbetrieb unterstützen. In der in Pforzen ansässigen Firma war gegen 3.20 Uhr ein Großbrand in der Lagerhalle ausgebrochen. Da im Verlauf des Brandes die Dachkonstruktion zum Teil eingestürzt war, gestalteten sich die Löschmaßnahmen als sehr schwierig. Um möglichst alle Glutnester auf der über 1800qm großen Brandfläche abdecken zu können, wurden große Mengen an Schaum, und dadurch auch an Schaummittel benötigt.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr München setzten vor Ort gemeinsam mit der Landkreisfeuerwehr mehr als 6000 Liter Schaummittel zur weiteren Brandbekämpfung ein. Parallel zu diesen Einsatzkräften wurde auch die ATF, Standort München, hinzu alarmiert. Bei dem Brand entstand in den ersten Stunden eine über 300 Meter hohe schwarze Rauchsäule.

Die ATF führte in unmittelbarer Nähe zum Einsatzort laufend Messungen durch. Außer dem Brandrauch selbst, wurden keine weiteren giftigen Schadstoffe in relevanter Konzentration nachgewiesen.

Brennender Papierschredder:In der Halle eines Recyclingbetriebes brach am Nachmittag des 29. März 2012 ein Brand aus. In einem Shredder für Papierabfälle entstand ein Schwelbrand. Beim Eintreffen der Feuerwehr war die ca. 30 x 40 Meter große Werkshalle stark verraucht. Um an den Brandherd zu gelangen mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr unter Atemschutzgeräten eine Teildemontage der Maschine vornehmen. Für das Entfernen einer Blechverkleidung eines Förderbandes in rund 7 Metern Höhe wurde eine Drehleiter eingesetzt. In mehr als zweistündiger Arbeit konnten alle Glutnester aufgespürt und abgelöscht
werden. Während des Einsatzes wurde die Halle mit einem Großlüfteraggregat kontinuierlich mit Frischluft belüftet. Über die Höhe eines entstandenen Schadens kann von Seiten der Feuerwehr keine Auskunft gegeben werden. Personen wurden
nicht verletzt.

Gasähnlicher Geruch in U-Bah: Ein gasähnlicher Geruch hatte am frühen Abend des 29. März 2012 zu Behinderungen im UBahnverkehr geführt. Im Sperrengeschoss des U-Bahnhofes Fraunhoferstraße stellten die Einsatzkräfte deutlich wahrnehmbar eine Geruchsbelästigung fest. Die sofort durchgeführten Messungen durch die Feuerwehr und den Sicherheitsservice der Stadtwerke München führten zu keinem Ergebnis. Kurz darauf wurde an drei weiteren U-Bahnhöfen ein ähnlicher Geruch gemeldet. Auch hier kontrollierte die
Feuerwehr. Die Messungen war alle negativ. Die weitere Recherche ergab, dass ein U-Bahnzug aufgrund eines technischen Defektes die Ursache für die Geruchsbelästigung war. Dieser wurde an der Endhaltestelle Mangfallplatz bereits von Technikern der MVG repariert. Fahrgäste waren aufgrund der Geruchsbelästigung zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.

Berufsfeuerwehr München

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