Bgld: Bereit für Löscheinsatz beim ungarischen Nachbarn
Burgenland / Ungarn: Im Rahmen des grenzüberschreitenden Projektes NeuRISK haben ungarische und burgenländische Feuerwehrleute in Sachen Katastrophenschutz fünf Jahre lang Erfahrungen ausgetauscht. Ein Löscheinsatz beim Nachbarn sollte jetzt kein Problem mehr sein.
Grenzübergreifende Feuerwehrprojekte im nordpannonischen Raum gibt es bereits seit 2007. Beim EU-Projekt NeuRISK der burgenländischen Feuerwehren und der Feuerwehren des Komitates Györ-Moson-Sopron lag der Schwerpunkt auf gemeinsamer Risikovorbeugung und auf dem Katastrophenschutz.
Katastrophen gemeinsam meistern: Wichtig bei dieser Kooperation war die gegenseitige Hilfeleistung bei typischen Gefahren im nordpannonischen Raum, etwa bei Schilfbränden oder bei Gefahrengutunfällen. Es gab gemeinsame Übungen in Eisenstadt, im Bezirk Mattersburg und in Sopron und zwei Einsätze am Neusiedler See.
Grenzüberschreitender Alarm: Eine zweisprachige Katastrophenschutz-Studie wurde ebenso erarbeitet wie ein grenzüberschreitendes Meldungs- und Alarmierungssystem. Die Zusammenarbeit in diesem Bereich konnte erfolgreich abgeschlossen werden, sagte Landesfeuerwehr-Kommandant Alois Kögl. Durch diese intensive Zusammenarbeit habe man 20 Jahre aufgeholt. Besonders effektiv sei der Informationsaustausch zwischen den ungarischen und burgenländischen Alarmzentralen, betonte Viktoria Dobos, Pressesprecherin des Katastrophenschutzes Györ-Moson-Sopron. Künftig soll das NeuRISK-Projekt auch in anderen Grenzregionen verwirklicht werden.
