Nö: Mit Pkw auf der A1 bei Neulengbach einen Lkw gestreift
Neulengbach (Nö): Am Freitag, den 25.05.2012, um 18:35 Uhr, erhielt ein Kamerad der FF Neulengbach-Stadt einen Anruf von einem Arbeitskollegen: „Habts ihr an Einsatz auf der Autobahn?“ Er verneinte.
Daraufhin sein Kollege: „Na, wird glei kommen, des is nämlich mei Schwester, der is a Lkw reingefahren.“ So hielt sich denn auch die Überraschung in Grenzen, als fünf Minuten später die Alarmierung erfolgte. Die Schwester des Arbeitskollegen des Feuerwehrkameraden war nämlich auf der A1 kurz nach Altlengbach in Richtung Salzburg unterwegs gewesen, als ein Lkw vor ihr plötzlich den Fahrstreifen wechselte. Die junge Frau konnte nicht mehr ausweichen und touchierte die linke hinter Ecke des Sattelaufliegers. Dann folgte ein kurzes, aber heftiges Autobillard vom Lkw zur Betonleitwand in der Fahrbahnmitte und wieder zurück auf die mittlere der drei Fahrspuren, wo das Auto schwer beschädigt liegenblieb. Die Lenkerin war etwas benommen und geschockt, sonst aber glücklicherweise unversehrt.

Ihre erste Handlung im Schock: sie rief ihren Bruder an und erzählte ihm von ihrem Unglück – das sich bei näherer Betrachtung noch als Glück herausstellte. Der Lenker eines hinter ihr fahrenden Klein-Lkw konnte nämlich gerade noch anhalten und blieb geistesgegenwärtig gleich mit eingeschalteter Warnblinkanlage als „Rammbock“ hinter dem Unfallfahrzeug stehen. Nachdem der hoch aufragende Lkw-Aufbau schon von weitem zu sehen war, schafften es trotz des sehr starken Verkehrs alle nachfolgenden Lenkerinnen und Lenker, rechtzeitig auszuweichen oder stehen zu bleiben. Immerhin bewies der am Unfall schuldige Lkw-Fahrer Charakter, denn er hielt ebenfalls an.
Was dann folgte, war Routine: Rettung, Polizei und Feuerwehr wurden alarmiert. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei wurde die junge Lenkerin zur Beobachtung ins Krankenhaus gefahren, der total beschädigte Pkw von der FF Neulengbach-Stadt abtransportiert und gesichert abgestellt. Kurz vor 20:00 Uhr war der Einsatz beendet.
