Technisch

Nö: Zwei Menschenrettungen am Sonntag

Krems an der Donau (Nö): Gleich zweimal wurde die FF Krems an der Donau am heutigen Sonntag den 19. August 2012 zu Menschenrettungen gerufen.

Am 19. August 2012 meldete die Rettungsleitstelle gegen 09.00 Uhr in der Bezirksalarmzentrale Krems einen Verkehrsunfall auf der S5 genau bei der Kreuzung zur B37 Auffahrt.

Da gerade genügend Mannschaft in der Zentrale war, konnte der Disponent mit einem Hausalarm das Vorausfahrzeug, ein Tanklöschfahrzeug sowie einen Wechsellader entsenden.

Als die Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen, befand sich noch eine Beifahrerin im Fahrzeug. Sie wurde allerdings nicht im Fahrzeug eingeklemmt und die Türe lies sich ohne hydraulisches Rettungsgerät öffnen.

Bis der Rettungswagen eintraf, wurde durch die Feuerwehrkräfte Erste Hilfe geleistet und ein sogenanntes Stiffneck (das ist eine Halskrause) angelegt. Weiters wurde bereits das Spineboard sowie eine Rettungsboa zur schonenden Rettung der Patientin vorbereitet.

Wenige Minuten später konnte die Patientin nach einer sehr schonenden Rettung aus dem Pkw befreit und dem Rettungsteam übergeben werden.

Beim zweiten beteiligten Fahrzeug war die Beifahrerseite so deformiert, dass sich das Handschuhfach, in welchem der Lenker sämtliche Dokumente hatte, nicht mehr öffnen lies. Hier wurde mittels hydraulischem Rettungsgerät die Beifahrertüre und anschließend das Handschuhfach geöffnet.

Nach der Unfallaufnahme durch die Autobahnpolizei klagte der andere Lenker dann über Genickschmerzen. Auch hier wurde ein Stiffneck angelegt und der Rettungsdienst erneut nachgefordert.

Beide Fahrzeuge wurden durch die Feuerwehr am nächstgelegenen Parkplatz abgestellt und anschließend die Fahrbahn gereinigt. Nach ca. 1,5 Stunden konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen.

Eingesetzte Kräfte:
Vorausfahrzeug
Tanklöschfahrzeug
Wechselladefahrzeug
Acht Mann der FF Krems
Rotes Kreuz Krems
Autobahnpolizei Krems
Straßenmeisterei

Menschenrettung aus der Donau
Ein Mann stieg bei Oberloiben in die Donau um Richtung Krems zu schwimmen. Nach einiger Zeit verließen ihn seine Kräfte und er kämpfte um über Wasser zu bleiben. Durch Hilfe-Rufe versuchte er sich bemerkbar zu machen.

Zwei Sportboote bemerkten die missliche Lage des Schwimmers, warfen ihm einen Rettungsring zu und versuchten ihn aus dem Wasser zu ziehen, leider gelang ihnen dies trotz mehrerer Versuche nicht. Die durch den abgesetzten Notruf alarmierte Rettungsleitstelle setzte die Bezirksalarmzentrale Krems in Kenntnis und forderte die Feuerwehr zur Menschenrettung nach. Der Disponent alarmierte nach Alarmplan T2 die Feuerwehren Mautern, Krems und Dürnstein.

Die Crew des Christophorus 2 fanden die zwei Boote mit dem Mann treibend auf Höhe der Hundsheimer Insel, durch Handzeichen verständigte sich die Crew mit den drei Männern und zwei Frauen an Bord der Boote und machten ihnen klar, dass sie Richtung Ufer der B3 auf Höhe Rothenhof fahren sollen. Inzwischen wurden auch drei Mitglieder einer Freiwilligen Feuerwehr welche durch Zufall zum Notfallort kamen, aufmerksam. Sie schafften es den Verunglückten an Bord ihres Bootes zu ziehen und verbrachten ihn ans Ufer.

Boot Mautern sowie Motorzille Krems waren zeitgleich am Wasserweg zum Unglücksort. Das Vorausfahrzeug sowie ein Mannschaftstransportfahrzeug aus Krems fuhren parallel die Unglücksstelle am Land an.

Noch an Bord des Bootes konnte der Mann durch die Hubschraubercrew erstversorgt werden. Er war deutlich unterkühlt und hatte viel Donauwasser verschluckt. Mit Hilfe der eingesetzten Feuerwehrkräfte an Land wurde der Mann aus dem Boot gehoben und mit dem Hubschrauber ins Landesklinikum Krems geflogen.

Eingesetzte Kräfte:
FF Krems: Vorausfahrzeug, Mannschaftstransportfahrzeug, Kommandofahrzeug, Motorzille
FF Mautern: Boot Mautern
FF Dürnstein: Boot wurde in Bereitschaft gehalten
Rotes Kreuz Krems
Christophorus 2

FF Krems an der Donau

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