Tirol: Sechs Tote bei Cessna-Absturz in den Wald in Ellbögen
Ellbögen (T): Beim Absturz einer Cessna oberhalb von Ellbögen sind Sonntagfrüh, 30. September 2012, sechs Menschen ums Leben gekommen. Nach ersten Informationen des Roten Kreuzes gab es zwei Überlebende. Insgesamt hätten sich acht Personen in der zweimotorigen Cessna befunden.
Der Alarm erreichte die Leitstelle um 7.15 Uhr. Demnach war die Tiroler Maschine in Innsbruck Richtung Süden gestartet und kurz darauf in einem Wald südlich von Innsbruck bei Oberellbögen (Bezirk Innsbruck-Land) abgestürzt. Die Polizei bestätigte auf Nachfrage der APA zunächst das Überleben von zwei der Insassen. Eine Person sei leicht, eine weitere schwer verletzt, hieß es. Die beiden wurden von der Rettung ins Krankenhaus Innsbruck gebracht.
Einsatzleiter Reinhard Ribis von der Feuerwehr bestätigte im ORF-Gespräch, dass die Maschine nach ihrem Aufprall im Wald zu brennen begann. Das Flugzeug sei völlig ausgebrannt. Während sich die Freiwillige Feuerwehr Ellbögen nach den Löscharbeiten zurückzog, wurden Kriminaltechniker der Polizei erwartet. An Bord der Unglücksmaschine befanden sich sieben Passagiere und der Pilot. Ein Einsatzkreisen wurde befürchtet, dass sechs Menschen ums Leben gekommen sein könnten. Offizielle Angaben dazu gab es vorerst nicht.
Nebel verhindert Hubschraubereinsatz
Eine Unterstützung der Bergungs- und Rettungsarbeiten aus der Luft war witterungsbedingt nicht möglich. Tief hängende Wolken zwangen einen angeforderten Hubschrauber zum Umdrehen. Ein Teil der Unfallopfer soll aus dem Zillertal stammen, die Cessna war nach Angaben der Polizei in Tirol zugelassen.
