Deutschland: 9 Verletzte bei Metallbrand in Stuttgarter Lagerhalle
Stuttgart (Deutschland): Zu in einer Lagerhalle brennendem Metall wurde die Berufsfeuerwehr Stuttgart um 08.45 Uhr des 1. Oktober 2012 alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte in einer betonierten Altmetallsammelbox auf ca. 1m² Magnesiumteile. Durch die Belegschaft eingeleitete Löschversuche mittels Pulverlöscher und einem Wasserschlauch waren aufgrund der sehr hohen Temperaturen die bei einem Metallbrand entstehen bisher erfolglos. Durch die sehr hohen Temperaturen verdampfte das Wasser schlagartig und bildete eine große Wasserdampfwolke die den ganzen Bereich um das betroffene Objekt in der Mittelkaistrasse in eine weiße Wolke hüllte.
Durch die Feuerwehr wurde von einem Trupp unter Atemschutz das Brandgut von dem anderen gelagerten Schrott getrennt und anschließend mit einem speziellen Metallbrandpulverlöscher abgelöscht. Das thermisch immer noch sehr stak aufgeladen Brandgut wurde von der Feuerwehr in eine Metallbox verbracht und dann mittels eines Gabelstaplers ins Freie verbracht. Dort wurde das ganze mit trockenem Sand aus einem nahegelegene Betonwerk abgedeckt.
Die komplette Lagerhalle sowie der angrenzende Bürotrakt mussten evakuiert werden. Von neun verletzten Personen wurden fünf mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in Stuttgarter Kliniken verbracht. Vier Verletzte wurden von einem Notarzt im Großraumrettungswagen der Feuerwehr Stuttgart ambulant versorgt.
Durch die starke Rauch und Dampfentwicklung musste die komplette Lagerhalle mittels eines Großlüfters belüftet werden.
