Oö: Großbrand in Vöcklabrucker Autohaus erfordert Alarmstufe II-Einsatz
Vöcklabruck (Oö): Die FF Vöcklabruck wurde um 01.22 Uhr des Dienstag, 16. Oktober 2012, zum Brand eines Gewerbebetriebs in die Anichstraße gerufen. Beim Autohaus Hermanseder …

… war in der Mitte der Autohalle ein Brand ausgebrochen. Bereits bei der Anfahrt wurden weitere Feuerwehren, kurz darauf die gesamte Alarmstufe 2 plus Sonderfahrzeug „Atemschutz“ aus Vöcklamarkt alarmiert. In der Erstphase wurde ein umfassender Außenangriff mittels mehrerer Rohre von den Tanklöschfahrzeugen durchgeführt.
Die Wasserversorgung wurde mittels zweier Hydranten und einer Relaisleitung von der Ager sichergestellt.
In weiterer Folge verschafften sich mehrere Trupps von drei Seiten Zugang zu dem Objekt und führten einen Innenangriff durch. Da das Dach teilweise einstürtzte, musste dieser Innenangriff sehr vorsichtig erfolgen. Ein Problem bei diesem Einsatz stellte die Dachkonstruktion dar. Das Dach hatte unterseitig Hartfaserplatten, oberseitig Eternit und dazwischen Dämmmaterial, welches ständig weiterbrannte. Das Dach musste an mehreren Stellen mühsam mittels Feuerhaken und Motorkettensäge geöffnet und abgelöscht werden.
Bereits in der Erstphase konnten von den Atemschutztrupps mehrere Fahrzeuge aus der Halle gebracht werden. Diese wurden nicht beschädigt. Zwei Feuerwehrleute wurden leicht verletzt und mussten ambulant im LKH Vöcklabruck behandelt werden. Die Nachlöscharbeiten werden noch bis in die Mittagsstunden dauern.

Im Einsatz: 31 Mann der FF Vöcklabruck mit ELF, Tank 1, Tank 2, RLFA, HUB, Pumpe 2, KDO 1, MTF und LAST 2
WEITERS: FF Regau, FF Attnang, FF Puchheim, FF Pilsbach, FF Timelkam, FF Vöcklamarkt (ASF), BTF Eternit Hatschek, FF Ungenach, Polizei, Rotes Kreuz
http://www.ff-voecklabruck.at -> FF Vöcklabruck

ORF-BERICHT:
Ein Großbrand in einem Vöcklabrucker Autohaus hat in der Nacht auf Dienstag, 16. Oktober 2012, die Einsatzkräfte in Atem gehalten. Die Werkstatt und der Verkaufsraum wurden schwer beschädigt, drei Autos zerstört. Die Ursache des Brandes ist noch nicht bekannt.

Das Feuer brach in der Werkstatthalle des Autohauses, das direkt an der B145, der Salzkammergutstraße, liegt, aus. Durch den Brand wurde bei der Polizei kurz vor 1.30 Uhr ein Einbruchsalarm ausgelöst, die sich sofort auf den Weg machte. Schon aus der Ferne konnten die Beamten erkennen, dass meterhohe Flammen aus dem Dach schlugen.
Beim Eintreffen der ersten Feuerwehren stand die Werkstatthalle bereits in Vollbrand und die Löscharbeiten waren durchaus gefährlich, wie der Vöcklabrucker Abschnittsfeuerwehrkommandant Alois Lasinger sagt. Man habe gewusst, dass der Brand im Bereich der Lackiererei und der Werkstätte ausgebrochen war und dass dort sehr viele Schneide- und Schweißgeräte und auch die dazugehörigen Gasflaschen herumstanden. Die Gefahr sei auch dadurch deutlich geworden, dass das Feuer dort „ganz massiv auseinandergegangen“ ist, so Lasinger.
Rund um das Autohaus und im Schauraum waren viele Neu- und Gebrauchtwagen geparkt, ebenso wie einige Autos, die für Reparaturarbeiten dort abgestellt waren. Der Schlüsselkasten war aber mitten im brennenden Autohauses. Mit einem Atemschutztrupp und mit Einsatz der Mitarbeiter des Autohauses sei es aber gelungen, doch noch rechtzeitig an die Autoschlüssel zu kommen und die Autos aus der Gefahrenzone zu bringen, so Lasinger.

Neun Feuerwehren im Einsatz: Neun Feuerwehren standen im Einatz. Im Bezirk wurde Alamrstufe zwei ausgerufen. Mit zwei Drehleitern und mit Wasserwerfern wurde das Feuer bekämpft.
Zahlreiche Fahrzeuge gerettet: 150 Feuerwehrmänner schafften es, den Brand nach etwa zwei Stunden unter Kontrolle zu bekommen. Die Werkstatt und der Verkaufsraum wurden schwer beschädigt, drei Autos zerstört. Zahlreiche Fahrzeuge konnten aber gerettet werden. Verletzte gab es keine. Die Schadenshöhe und Ursache des Brandes ist derzeit noch nicht bekannt. Noch sind die Feuerwehren mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.
Suche nach Ausweichquartier: Nachdem die Werkstatt völlig ausgebrannt ist und auch das Lager und das Büro schwer von dem Feuer beschädigt wurden, werde er sich nach einem Ausweichquartier umsehen müssen, so der Eigentümer des Autohauses, Udo Hermannseder.
http://ooe.orf.at/news/stories/2554643/ -> ORF Oberösterreich
