Brand

Bayern: Aus angebranntem Essen wird Küchenbrand in München

München (Bayern): Eine Bewohnerin im dritten Obergeschoss eines neunstöckigen Wohnhauses in München hatte am 17. Oktober 2012 ihr Mittagessen auf dem Herd vergessen. Wegen der starken Rauchentwicklung rief sie im Flur um Hilfe, …

… worauf ein alarmierter Nachbar die Feuerwehr rief. Bei der Flucht aus dem Haus warnten die Beiden die Nachbarn und forderten sie zum Verlassen des Hauses auf. Dies erwies sich jedoch als Fehler, weil das Treppenhaus wegen der offenstehenden Wohnungstüre verraucht war und sich deshalb zwei der Bewohner eine leichte Rauchvergiftung zu zogen. Die Einsatzkräfte öffneten sofort die Rauchabzugsanlage und gingen über das Treppenhaus zur Brandwohnung vor. Das angebrannte Essen hatte sich in der Zwischenzeit zu einem ausgewachsenen Küchenbrand entwickelt. Mit einem C-Rohr konnten die Flammen schnell gelöscht werden. Bei dem Brand entstand ein ca. 50.000 € hoher Sachschaden.

Hätte bei dem Brand eine rehleiter zum Einsatz gebracht werden müssen, wäre es zu einer lebensgefährlichen Verzögerung gekommen, da die Feuerwehrzufahrt durch einen parkenden Pkw verstellt war. Dieser musste erst abgeschleppt werden.

http://www.feuerwehr.muenchen.de/ -> Berufsfeuerwehr München

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