Übungen

Oö: Alarmstufe II – Einsatzübung bei Hofer in Sattledt

Sattledt (Oö): 143 Feuerwehrkräfte und 22 Einsatzfahrzeuge von 8 Feuerwehren, sowie 60 Sanitäterinnen und Sanitäter von den Dienststellen der Bezirke Wels, Wels-Land und umliegenden Bezirken, des Weiteren mehrere Notärzte. Diese Schar an Einsatzkräften hatte …

… am 27. Oktober 2012 bei einer großangelegten Übung der FF Sattledt für die Rettung von 49 Personen aus schwer verrauchten Räumlichkeiten, für die Brandbekämpfung, sowie für die Versorgung der verletzten Personen zu sorgen.
Übungsannahme dieser Alarmstufen 2-Übung war ein Großbrand im Kühlzentrum der Firma Hofer KG in Sattledt.

Die Löschwasserversorgung und Brandbekämpfung. Die Bewältigung von Atemschutzeinsätzen. Die Handhabung des Höhenrettungsgerätes für Lösch- und Rettungstätigkeiten. Die sorgsame und rasche Versorgung von Patienten. Das sind nur einige von den vielfältigen Aufgabenstellungen, welche von uns Feuerwehrkameraden und Rot Kreuz-Kräften kontinuierlich geübt werden.

Ziel dieser Übung war es nun, diese einzelnen, gefestigten Handgriffe zusammenzuführen, und in der Dimension eines Großschadensfalls mit allen Involvierten zu üben. Es galt die Kooperation und Kommunikation innerhalb und zwischen den Feuerwehren, sowie mit dem Roten Kreuz zu schärfen.
Auch die Firmenleitung, die Brandschutzbeauftragen, sowie behördliche Stellen wurden in das Übungsgeschehen mit eingebunden. Dazu erfolgte jegliche Kommunikation über eine mobile Einsatzleitstelle vor Ort. Kommandant Gerald Lindinger koordinierte die Einsatzkräfte der Feuerwehren, Bezirksrettungskommandant Andreas Heinz jene des Roten Kreuzes. Bürgermeister Ing. Gerhard Huber fungierte vor Ort als Schnittstelle in behördlichen Belangen.

Die Ausstattung und Versorgung der Atemschutz- und Vollschutzträger erfolgte an der Atemschutzsammelstelle. Dort wurden im Atemschutzfahrzeug der FF Edt-Winkling insgesamt 56 Atemschutzflaschen gefüllt.
Zur Ersteinschätzung, Behandlung und Betreuung der großen Anzahl an teils schwer verletzten Opfern errichtete das Rote Kreuz eine Triage mit zwei Sanitätszelten.

Die Firma Firefog aus Traiskirchen sorgte für eine realistische Rauchentwicklung, Feuerwehrkameraden aus Krenglbach simulierten mit Pyrotechnik einen spektakulären LKW-Brand. In mühevoller Kleinarbeit machte das geschulte „Realistische Unfalldarstellungsteam“ des Roten Kreuzes täuschend echt aussehende Wunden und Verletzungen zurecht.

Dank gebührt der Firma Hofer für die Zurverfügungstellung des Objekts, für die kooperative
Zusammenarbeit vor und während der Übung, sowie für die anschließende Verköstigung.
Ein riesengroßer Dank ergeht an die rund 250 Beteiligten sowohl auf Helfer- als auch auf Opferseite, die den widrigen Witterungsbedingungen trotzten und ein ehrenamtliches Engagement erwiesen.

Freiw. Feuerwehr Sattledt

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