D: Bei zwei Unfällen landen Fahrzeuge im Gleisbett der Stadtbahn
Stuttgart (D): Nach einem Verkehrsunfall am 1. November 2012 um 13.35 Uhr lag ein Pkw auf der Seite, ein weiterer Pkw befand sich im Gleisbett der Stadtbahn.
Im auf der Seite liegenden Pkw befand sich eine verletzte Person, die zwei Personen aus dem zweiten Pkw konnten sich selbst befreien und waren nur leicht verletzt.
Parallel zur Sicherung des umgestürzten Fahrzeuges konnte der Rettungsdienst mit der Erstversorgung der Person beginnen. Nach Absprache mit dem Notarzt wurde dann von der Feuerwehr die Patientengerechte schonende Rettung vorbereitet.
Hierzu wurde das Dach des Fahrzeuges mit einer hydraulischen Rettungsschere eingeschnitten, so das es zum Boden geklappt werden konnte. Dadurch war der gesamte Innenraum zugänglich und die verletzte Person konnte sehr schonend aus dem Fahrzeug befreit werden.
Eine Person wurde scher und zwei Personen leicht Verletzt. Der Sachschadenbeträgt ca. € 25.000.- Euro.
Kräfte Berufsfeuerwehr:
Ein Hilfeleistungs-Löschzug
Kräfte Rettungsdienst:
Ein Notarzt, ein Organisatorischer Einsatzleiter des Rettungsdienstes, ein Rettungswagen, ein Krankentransportwagen
Bei einem weiteren Unfall um 17.03 Uhr kam ebenfalls ein Fahrzeug im Gleisbett der Stadtbahn zum stehen.
Dort war es unter anderem mit einem Mast der Oberleitung der Stadtbahn kollidiert. Zwei Insassen wurden bereits von Ersthelfern betreut. Eine leichte Rauchentwicklung im Motorraum war zu sehen.
Da beide Insassen des Pkw sich schwere Verletzungen zugezogen hatten, unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst bei der Erstversorgung der beiden Personen die sich schon außerhalb des Fahrzeuges befanden.
Der Rauch aus dem Mottraum konnte auf auslaufende und dann verdampfende Kühlerflüssigkeit zurückgeführt werden. Die Einsatzstelle wurde für die Dauer der Rettungsarbeiten ausgeleuchtet und der Brandschutz sichergestellt.
Zwei Personen wurden bei diesem zweiten Unfall schwer Verletzt. Der Sachschaden beträgt ca. € 45.000.- Euro.
Kräfte Berufsfeuerwehr:
Ein Hilfeleistungs-Löschzug
Kräfte Rettungsdienst:
Zwei Notärzte, ein Organisatorischer Einsatzleiter des Rettungsdienstes, zwei Rettungswagen
