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Stmk: „Geldregen“ für die Grazer Berufsfeuerwehr

Graz (Stmk): Einigung zwischen Stadt Graz und der Berufsfeuerwehr: Für Überstunden, die über Jahre angesammelt wurden, kommen nun 2,3 Millionen Euro zur Auszahlung.

Unter einen jahrelangen Streit zwischen dem Arbeitgeber Stadt Graz und der Personalvertretung der Grazer Berufsfeuerwehr um die Abgeltung von Überstunden wird jetzt ein Schlussstrich gezogen. Der Gemeinderat soll in der Sitzung am 7. November 2012 ingesamt 2,3 Millionen Euro freigeben, die noch vor Weihnachten an die betroffenen Florianijünger ausgezahlt werden sollen.

Den warmen Geldregen vor Weihnachten verdanken die Florianis nicht zuletzt einem Urteil des Verwaltungsgerichtshofes. Die Stadt Graz hat ja ab Juli 2010 im Zuge der Sparmaßnahmen die Zahl der seinerzeit vereinbarten Freischichten für die Feuerwehrler von 49 auf 43 Tage gekürzt. Die Verwaltungsrichter haben diese Kürzung für „unzulässig“ erklärt. Mit 1. Juli heurigen Jahres wurde diese Kürzung also wieder rückgängig gemacht. Jetzt werden diese Überstunden für die Zeit von Juli 2010 bis Juli 2012 nachträglich abgegolten.

Ein weiterer Streitpunkt waren die normalen Überstunden, die sich aufgrund von Personalmangel angesammelt haben. Im Vorjahr hat die Personalvertretung das Angebot von Personalstadtrat Gerhard Rüsch, die Überstunden mit einem 50-prozentigen Zuschlag abzugelten, abgelehnt. Jetzt hat man sich darauf geeinigt, dass für Überstunden ein Zuschlag von 84 Prozent gewährt wird, wie das von der Personalvertretung gefordert wurde.

Sowohl Stadtrat Rüsch als auch Wolfgang Mohr, Feuerwehr-Personalvertreter, zeigen sich zufrieden, dass diese Streitigkeiten endlich aus der Welt geschafft sind. Im nächsten Jahr will man aber in Gesprächen das komplizierte Dienstsystem bei der Feuerwehr durchforsten. „Und vor allem sollen durch rechtzeitige Nachbesetzungen Personalengpässe bei der Feuerwehr vermieden werden“, erklärt Rüsch.

Kleine Zeitung

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