Oö: Türöffnung mit Unfallverdacht -> Türe gewaltsam geöffnet
Marchtrenk (Oö): Ein medizinischer Notfall machte in der Nacht des ersten Adventsonntag, den 2. Dezember 2012 den Einsatz der Rettungskräfte erforderlich.

Die ersteintreffenden Sanitäter des Roten Kreuzes standen jedoch vor verschlossenen Türen, woraufhin sie die Unterstüztung der Feuerwehr Marchtrenk anforderten.
Während ein Großteil der Marchtrenker Bevölkerung friedlich ihrem wohlverdienten Erholungsschlaf nachging, machten sich 15 Kameraden mit drei Einsatzfahrzeugen auf den Weg zum Einsatzort.
Nach der Erkundung des Einsatzleiters, Hauptbrandmeister Jan Ackermann, entschloss man sich die Wohnungstüre gewaltsam zu öffnen. Weiters ging auf der Gebäuderückseite die Drehleiter in Stellung um einen möglichen zweiten Rettungsweg zu schaffen.
Durch den gezielte Einsatz von Schanzwerkzeug und Muskelkraft war der gewünschte Effekt bald erreicht und den Sanitätern der Zugang zur Wohnung gewährt. Zum Einsatz kam auch das neue Gasmessgerät welches die Einsatzkräfte vor der tödlichen Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung warnen soll.
