Erhöhte Gefahr von Kohlenmonoxid-Unfällen in der Winterzeit
Mit Beginn der Heizsaison steigt auch wieder die Gefahr der Kohlenmonoxidvergiftungen – Ursache sind meist verstopfte oder kaputte Rauchfänge sowie schlecht gewartete Thermen. Die Feuerwehr rät daher zu regelmäßigen Kontrollen.
Kontrollen sind die eine Möglichkeit, viele Menschen haben aber auch schon Kohlenmonoxidwarngeräte gekauft, die im Ernstfall Leben retten können. Bereits 0,1 Prozent Kohlenmonoxid in der Umgebungsluft können zum Tod führen, sagt Feuerwehrsprecher Franz Resperger. Besonders wichtig sei es daher, im Ernstfall richtig zu reagieren.
Bei Gefahr sofort Feuerwehr und Rettung alarmieren
Die ersten Anzeichen einer Kohlenmonoxidvergiftung sind Schwindel, Kopfschmerzen oder grippale Symptome, spätestens dann sollte man sowohl die Feuerwehr als auch die Rettung verständigen, rät Resperger. Kohlenmonoxid entsteht immer dann, wenn das Gemisch aus Luft und Gas nicht vollständig verbrannt wird. Das Gas ist aber weder zu sehen noch zu riechen und daher besonders gefährlich.
Die Feuerwehr empfiehlt daher auch zu entsprechenden Warngeräten, die zum Beispiel in Baumärkten erhältlich sind. Alleine in diesem Jahr mussten bereits 37 Menschen mit einer Kohlenmonoxidvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden.
