Brand

Ktn: Vollbrand einer Vereinshütte mit kleineren Gasflaschen-Explosionen

St. Stefan im Lavanttal (Ktn): Am 16.12.2012 wurde die FF St. Stefan im Lavanttal sowie die FF Fischering um 12.15 Uhr zu einem Brandeinsatz nach Wolkersdorf alarmiert. Eine Vereinshütte stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte im Vollbrand.

Die FF St. Stefan rückte mit TLF-A 2000 St. Stefan und KLF-A St. Stefan sowie die FF Fischering mit KLF-A aus.

Erkundung:
Nach der Erkundung durch Einsatzleiter BI Christian Vallant von der FF St.Stefan wurde festgestellt, dass sich das Gebäude im Vollbrand befand. Das Gebäude war komplett aus Holz gebaut, wodurch es zu einer raschen Brandausbreitung kam. Es waren keine Personen in Tiere in Gefahr. Eine Gefahr der Ausbreitung war zu dem Zeitpunkt nicht gegeben. Es waren jedoch mehrere Gasflaschen im Gebäude. Es herrschte zu diesem Zeitpunkt Windstille. Auch die milden Temperaturen, welche zu dieser Jahreszeit eher unüblich sind, kamen den Einsatzkräften zugute.

Maßnahmen:
Unverzüglich wurde ein umfassender Außenangriff angeordnet. Da sich im Gebäude auch Gasflaschen befanden, musste mit besonderer Vorsicht vorgegangen werden. Der Bereich, in dem die Gasflaschen lagerten. wurde aus der Entfernung und aus der Deckung gelöscht. Während des Einsatzes konnte hörbar festgestellt werden, wie das Sicherheitsventil der Gasflasche aufging und es zu einer kleinen Explosion kam. Nachdem der Bereich mit den Gasflaschen bereits gelöscht worden war, gingen die Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung im inneren der Hütte über. Zuvor musste aber sichergestellt werden, dass kein Dachteile auf die Mannschaft herabfielen. Zu diesem Zwecke wurde das Dach mittels Einreißhaken abgetragen. Die Wasserversorgung wurde vom KLF-A St. Stefan und vom KLF-A Fischering von einem Hydraten, welcher sich in ca. 100 m Entfernung befindet, sichergestellt.

Der umfassende Löscheinsatz zeigte bereits nach kurzer Zeit seine Wirkung, wodurch eine weitere Ausbreitung verhindert werden konnte. Das Gebäude wurde ein Raub der Flammen. Es konnten die umliegenden Objekte geschützt werden. Brand aus konnte nach rund zwei Stunden geben werden. Die Feuerwehr St. Stefan verblieb bis in die Abendstunden am Einsatzort, da immer wieder Glutnester aufloderten.

Resümee:
Aufgrund der Holzbauweise und des Fortschrittes des Brandes war es nicht mehr möglich, das Gebäude zu retten. Die gelagerten Gasflaschen stellten ein erhöhtes Risiko für die Einsatzmannschaft dar. Die Einweisung der Feuerwehr erfolgte vorbildhaft durch anwesende Mitglieder des Vereins. Die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren war hervorragend. Dies kann aufgrund der häufigen gemeinsamen Übungstätigkeit der beiden Feuerwehren abgeleitet werden.

Im Einsatz standen:
• TLF-A 2000 St.Stefan, KLF-A St.Stefan 16 Mann
• KLF-A Fischering, 10 Mann
• PI St.Stefan 2 Mann

FF St. Stefan im Lavantal

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert