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Nö: Per Handyortung nach einer Stunde Eingeschlossenen im Auto gefunden

Prein an der Rax (Nö): In Prein an der Rax (Bezirk Neunkirchen) ist ein Mann am Freitagabend, 28. Dezember 2012, mit seinem Mopedauto in einen Bach gestürzt. Er hatte zwar Kontakt zu seiner Schwester, wusste aber nicht, wo er war. Die Helfer suchten eine Stunde lang nach dem Mann.

Die Schwester des verunglückten Mannes verständigte gegen 20.00 Uhr die Einsatzkräfte. Ihr 48-jähriger Bruder habe sie telefonisch davon verständigt, dass er sich mit seinem Mopedauto überschlagen habe. Er sei im Wasser gelandet und friere, wisse aber nicht, wo genau er sich befinde. Diese irrtümliche Annahme führte zu einer großflächigen Suchaktion im Bereich eines Baches.

Handyortung führte Einsatzkräfte an die Unfallstelle
Eine Stunde lang suchten 55 Feuerwehrleute daher das Bachbett ab, in dem der Mann vermutet wurde. Weil der Kontakt zu dem Mann abbrach, wurde auch eine Handyortung veranlasst. Diese brachte Erfolg: Das Suchgebiet konnte mit Hilfe der Ortung auf den Bereich Wartholz eingegrenzt werden.
Schließlich fanden die Einsatzkräfte den schwer verletzten Mann in einem Waldstück. Er war in dem Auto eingeschlossen. Nachdem er befreit worden und medizinisch erstversorgt worden war, wurde er mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus nach Wiener Neustadt gebracht. Die genaue Unfallursache war vorerst unklar.

ORF Niederösterreich

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