Deutschland: Kind steckt in Holzspielzeug fest
Stuttgart (Deutschland): Vermutlich eine besondere Spiel- und Lebenserfahrung machte ein sechsjähriger Junge am Nachmittag des 25. Jänner 2013 in Stuttgart Vaihingen. Der Junge spielte mit offenen Holzwürfeln, welche sich durch Schraubverbindungen zusammenfügen ließen. …
Offensichtlich steckte er die Mittelfinger beider Hände fast zeitgleich bzw. kurz nacheinander in die mit Löchern versehenen farbigen Holzwürfel. Durch ein Anschwellen der Finger war ein Zurückziehen dann nicht mehr möglich.
Der Junge befand in einer hilflosen Lage, aus der er selbst durch seine Mutter und eine Kinderbetreuerin nicht mehr befreit werden konnte. Daraufhin alarmierten sie die Feuerwehr über den Euro-Notruf 112.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr beruhigten zunächst den sehr ängstlichen Jungen und kühlten die betroffenen Finger mittels Schnee als natürliches Abschwellungsmittel. Zusätzlich wurden die betroffenen Finger mit Seife und Hautöl als Gleitmittel zur Verbesserung der Rutsch- und Verminderung der Haftfähigkeit benetzt.
Ferner wurde eine Holzschraube aus dem ca. 30 cm x 20 cm großen Spielzeug entfernt um das Gewicht zu vermindern und die Zugangsmöglichkeiten zu verbessern.
Im Anschluss wurde zunächst der erste Würfel am Mittelfinger der rechten Hand durch sanft dosiertes Drehen mit Hilfe der genannten Hilfsmittel entfernt.
Nach erfolgreicher Befreiung folgte mittels derselben Vorgehensweise auch der Mittelfinger der anderen Hand. Der Junge blieb dabei völlig unverletzt und machte lediglich die Erfahrung, mit den Holzwürfeln in Zukunft etwas vorsichtiger umzugehen.
