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Sbg: Mit über 2 Promille Unfall mit Feuerwehrfahrzeug verursacht

Salzburg: Am 18. Februar 2013, gegen 21.10 Uhr nahm ein 18-jähriger Lehrling das Kommandofahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Mauterndorf unbefugt in Betrieb und verursachte mit diesem einen Verkehrsunfall in (Salzburg) Tamsweg-Murgasse, indem er die Herrschaft über das Fahrzeug verlor und in eine Hausmauer krachte.

Der Lungauer entfernte sich von der Unfallstelle und wurde von nacheilenden Passanten, darunter der Bürgermeister von Tamsweg eingeholt und bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei festgehalten. Im Anschluss wurde er zur PI Tamsweg verbracht, wobei sich dieser während der Fahrt äußerst aggressiv gegen die Beamten verhielt. Ein auf der PI Tamsweg bei ihm vorgenommener Alkomattest verlief mit 2,14 Promille positiv. Der Lungauer besitzt keinen Führerschein. Da er Mitglied der Feuerwehr Mauterndorf ist, hat er legal Zutritt in die Zeugstätte. Am Kommandofahrzeug entstand schwerer Sachschaden. Die Säuberung der Unfallstelle wurde von der Feuerwehr Tamsweg durchgeführt.

ORF-Bericht:
Betrunkener Feuerwehrmann auf Spritztour
In Mauterndorf (Lungau) hat Montagabend ein junger Feuerwehrmann das Kommandofahrzeug der örtlichen Feuerwehr entwendet. Der 18-Jährige hat keinen Führerschein und war stark betrunken. Bei seiner Spritztour prallte er gegen eine Hausmauer und flüchtete.
Der zufällig in der Nähe stehende Tamsweger Bürgermeister Georg Gappmayer und der Gemeindevertreter Bernhard Prodinger hielten den Betrunkenen fest, bis die Polizei kam. Ein Alkomattest bei dem Burschen ergab einen Wert von 2,1 Promille. Bürgermeister Gappmayer sagt aber, entgegen mancher Berichte sei der junge Mauterndorfer nicht aggressiv gewesen.
„Gut ist, dass kein Personenschaden entstanden ist und der Sachschaden hält sich auch halbwegs in Grenzen. Das mit dem Alkohol ist halt schon eine blöde Geschichte“, meint Gappmayer.

„Haben ihn aufgehalten bis die Polizei da war“
Zum Unfall selbst sagt er: „Ich war noch bei einer Sitzung und habe mich dann mit einem Kollegen noch am Marktplatz unterhalten. Da haben wir dann ein Quietschen und einen Knall gehört. Wir sind dann gleich hin und haben das alles so vorgefunden. Der Bursche hat aber nicht getobt oder so. Er ist davon gelaufen und wir sind ihm dann nach und haben ihn aufgehalten bis die Polizei da war“, so der Bürgermeister.
Der Mauterndorfer Feuerwehrkommandant Gerhard Kassar bestätigte Dienstagmittag, dass der 18-jährige Ehrenamtler von der Feuerwehr ausgeschlossen werde. Er habe sich bisher nichts zuschulden kommen lassen, sei sogar äußerst verlässlich gewesen. Aber nach dieser gefährlichen Spritztour gebe es keinen Pardon, sagt Feuerwehrchef Gerhard Kassar. Er verweist auf ein Landesgesetz: bei einer sehr fahrlässigen Tat müsse demnach ein Feuerwehrmann wegen Unverlässlichkeit gehen.

ORF Salzburg

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