Brand

Deutschland: 5 rauchgasverletzte Feuerwehrleute bei Lagerhallenbrand

Wetter-Esborn (Deutschland). Ein Großbrand mit 11 verletzten Personen ereignete sich am Montagmittag, 13. Mai 2013, in Wetter-Esborn. Ein Brand an einem Palletofen wurde der Feuerwehr gegen 11:38 Uhr aus der Straße „Am Overbeck“ gemeldet.

Bei Eintreffen brannte es in einer Lagerhalle für Metallstäube. An der Einsatzstelle herrschte eine starke Rauchentwicklung. Sofort ließ der Einsatzleiter die Alarmstufe erhöhen und forderte auch überörtliche Kräfte aus Witten, Gevelsberg, Herdecke und von der Kreisfeuerwehrzentrale an.

Teilweise war das Dach der Halle schon durchgebrannt. Die Brandbekämpfung wurde im Innenangriff unter Atemschutz mit mehreren C-Rohren und über Drehleitern durchgeführt. Der Brand konnte relativ schnell um 12:25 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Eine Brandausbreitung auf benachbarte Bereiche wurde durch die Feuerwehr verhindert. Abschließend wurde das Gebäude quergelüftet. Einsturzgefahr an der Hallenkonstruktion kann nicht ausgeschlossen werden. Die Standsicherheit der Halle muss nun geprüft werden.

Insgesamt wurden bei dem Großbrand 11 Personen verletzt. Mitarbeiter des Unternehmens haben vor Eintreffen der Feuerwehr versucht den Brand zu bekämpfen. Dies gelang ihnen nicht. Sechs Mitarbeiter des Unternehmens wurden bei den Erstlöschmaßnahmen verletzt. Diese wurden im Einsatzverlauf vom Rettungsdienst und von Notärzten behandelt. Auch fünf Feuerwehrangehörige wurden während der Brandbekämpfung verletzt. Eine schlagartige Änderung der Windrichtung ist bei einigen hierfür die maßgebliche Ursache. Insgesamt wurden sechs Patienten den umliegenden Krankenhäusern zugeführt und fünf Personen nach der Erstbehandlung wieder entlassen. Der Einsatzabschnitt Rettungsdienst wurde neben den kommunalen Rettungsdiensten durch die Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Deutschen Roten Kreuz unterstützt. Der leitende Notarzt sowie der organisatorische Leiter Rettungsdienst waren neben einem Einsatzleitwagen ebenfalls an der Einsatzstelle.

11 weitere Personen (weitere Mitarbeiter und Anwohner) wurden in der Anfangsphase des Einsatzes von dem Deutschen Roten Kreuz Witten betreut. Ein benachbarter landwirtschaftlicher Betrieb unterstützte mühevoll den Betreuungseinsatz und stellte neben den Räumlichkeiten auch Verpflegung.

Insgesamt waren etwa 100 Einsatzkräfte mit mehreren Fahrzeugen an der Einsatzstelle. Erst am späten Nachmittag konnte der Einsatz beendet werden. Der Grundschutz des Stadtgebietes Wetter (Ruhr) wurde durch die Löscheinheit Witten-Bommern der Freiw. Feuerwehr Witten sichergestellt.

Zusätzlich wurde die Feuerwehr Wetter (Ruhr) um 16:54 Uhr zu einem Brandmeldealarm in der Orthopädischen Klinik Volmarstein alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte konnte festgestellt werden, dass die Brandmeldeanlage ohne ersichtlichen Grund ausgelöst hatte, ein Feuer gab es hier nicht. Dieser Einsatz wurde daraufhin abgebrochen und war für die ehrenamtlichen Kräfte um 18:00 Uhr beendet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert