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Deutschland: Brennender Frachter hatte radioaktives Material an Bord

Hamburg (Deutschland): Der Anfang Mai 2013 im Hamburger Hafen in Brand geratene Auto- und Containerfrachter «Atlantic Cartier» hatte auch radioaktives Material an Bord.

Das gehe aus der Ladeliste des Schiffes hervor, sagte ein Sprecher der Innenbehörde am Donnerstag, 16. Mai 2013. Zur Ladung habe auch das gefährliche Uran-Hexafluorid gehört. Der Sprecher bestätigte damit einen Bericht von NDR 90,3. Es sei bekanntgewesen, dass das Schiff auch Gefahrgut geladen habe. Darum habe die Feuerwehr sofort reagiert und die Container von Bord geholt. «Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr bestand keine Gefahr für den Hafen und die Menschen in der Umgebung», betonte der Sprecher. Es seien keine Gefahrstoffe ausgetreten. Alle gelöschten Container seien unbeschädigt gewesen und an einen sicheren Lagerplatz an Land gebracht worden.

Auf einem Deck des Frachters, auf dem rund 70 Neuwagen standen, hatten die Flammen nach Angaben der Feuerwehr etwa 30 Autos zerstört. Rund 200 Feuerwehrleute waren viele Stunden im Einsatz, um den Brand zu löschen.

Welt.de

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