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Sbg: Auto in Steilgraben -> Abseilakt der Einsatzkräfte notwendig

Salzburg: Im Pongau mussten Feuerwehr, Wasser- und Bergrettung am Samstagfrüh, 18. Mai 2013, zu einer spektakulären Bergung ausrücken. Ein 23-Jähriger aus St. Johann war nach einem Verkehrsunfall auf der Hochkönig Bundesstraße in einen steilen Graben gestürzt, wurde aber zunächst nicht gefunden.

Ein 23-jähriger Mann aus St. Johann war gegen 4.15 Uhr nach einem Verkehrsunfall auf der Hochkönig Bundesstraße in den steilen Mühlbachgraben gestürzt, aber zunächst nicht gefunden worden. Erst sein Bruder, der zur Unfallstelle gekommen war, konnte den Verletzten orten, teilte die Polizei mit.
Zweiter Unfalllenker war zunächst unauffindbar

Gegen 4.15 Uhr waren zwei Autos in einer Rechtskurve seitlich zusammengestoßen. Ein Fahrzeug wurde gegen eine Felswand geschleudert, der 23-jährige Lenker aus Bischofshofen erlitt dabei Verletzungen. Vom zweiten Unfalllenker fehlte jede Spur, auch die Suche mit der Wärmebildkamera im angrenzenden Mühlbachgraben blieb zunächst ergebnislos.

Im Schock die Unfallstelle verlassen
Der Bruder des Lenkers aus St. Johann, der den 23-Jährigen durch Rufe geortet hatte, verständigte die Einsatzkräfte. Der Mann gab an, dass er im Schock die Unfallstelle verlassen und über den steilen Abhang in das Flussbett des Mühlbachs gelangt war. Als er nicht mehr weiter konnte, setzte er sich unter einen Felsen und schlief ein. Das Schreien seines Bruders habe ihn schließlich aufgeweckt, sagte der Pongauer bei der Befragung.

Einsatzkräfte mussten sich in den Graben abseilen
Um ihn aus dem Graben zu bergen, mussten sich Mitglieder der Bergrettung und eine Notärztin abseilen. Mit einer Seilbergung durch den Hubschrauber wurde der Mann aus dem Graben geholt und ins Unfallkrankenhaus Salzburg geflogen. Bei beiden Lenkern war der Alkotest negativ. Die Hochkönig Bundesstraße musste während des Einsatzes gesperrt werden.

ORF Salzburg

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