Stmk: Strahlenschutzübung in Zellstoffwerk

Pöls (Stmk): Am 18.Mai 2013 fand am Gelände der Zellstoff Pöls eine Strahlenschutzübung der Feuerwehrbereiche Judenburg, Knittelfeld und Murau statt.
Ziel dieser Übung war es, die Zusammenarbeit der drei Feuerwehrbereiche auf dem Gebiet des Strahlenschutzes zu intensivieren, sowie die gerechte Vorgehensweise und Dekontamination bei solch einen Einsätzen zu trainieren.
Die Aufgabenstellung für die eingesetzten Feuerwehren lautete, eine verstrahlte Person aus dem Gefahrenbereich zu retten und diese zu dekontaminieren.

Während er Strahlenspürtrupp des Bereichsfeuerwehrverbandes Knittelfeld die Intensität der Strahlung ermittelte, wurde der Dekontaminationsbereich von der Feuerwehr Judenburg aufgebaut. Nach Feststellung der Strahlungsintensität brachte man die Person aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich und konnte vom Strahlentrupp des Bereichsfeuerwehrverbandes Murau dekontaminiert werden. Nach Beendigung des Übungseinsatzes für den Spürtrupp, musste auch dieser ordnungsgemäß dekontaminiert werden.

Bei der Nachbesprechung durfte HBI Herbert Fruhmann, Kommandant der BTF Zellstoff Pöls und Strahlenschutzbeauftragter des BFV Judenburg, die Übungsbeobachter.

Bereichsfeuerwehrkommandantstellvertreter BR Armin Eder, Abschnittskommandant ABI Werner Scheucher, Strahlenschutzbeauftragter des BFV Knittelfeld ABI Andreas Stürzl sowie HBI Dieter Horn als Strahlenschutzbeauftragter des BFV Murau recht herzlich begrüßen. Insgesamt nahmen 22 Einsatzkräfte aus den Feuerwehren des Bereiches Judenburg, Murau und Knittelfeld an dieser Übung, die von HBI Herbert Fruhmann ausgearbeitet wurde, teil.
