Deutschland: Dämmplattenbrand und Brand in Appartement in Düsseldorf
Düsseldorf (D): Von der Wendersstraße in Rath kam am Abend des 22. Mai 2013 ein Notruf zu einem unklaren Feuer: „Vermutlich brennt eine Gartenlaube “, teilte der Notrufer dem Disponenten mit.
Da die Situation vollig unklar war und nicht auszuschließen war, das Menschenleben gefährdet sind, alarmierte die Leitstelle den Löschzug Münsterstraße und Flughafenstraße. Schnell konnte der Einsatzleiter Entwarnung geben. Hobby-Handwerker hatten mit einer Lötlampe einen Wasserhahn erwärmt, weil dieser sich nicht mit der Rohrzange abschrauben ließ. Dabei geriet Styropor in Brand hinter der Fassade. Die Hausbewohner reagierten aber schnell und löschten den Kleinbrand mit einem Gartenschlauch. Die Feuerwehr setzte eine Steckleiter ein und kontrollierte die Fassade in Höhe der zweiten Etage, wo der Schaden entstanden war. Parallel bliesen die Feuerwehrleute die Rauchschwaden mit einem Überdrucklüfter aus dem Wohngebäude heraus. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet. Der Schaden blieb unter 1.000 Euro.
Brand in einem Appartement
Am frühen Morgen des 23. Mai 2013 wurde die Feuerwehr zu einem Brand in einem Appartement eines Mehrfamilienhauses an der Collenbachstraße gerufen. Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt rund 5.000 Euro. Ein Nachbar hatte den Brand im ersten Stock bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Eine Wohnungstüre im sechsstöckigen großen Wohnhaus mit rund 50 Mietparteien brannte lichterloh. Die Wohnungen sind über offene Gänge zu erreichen. Deshalb konnte der Brandrauch frei abziehen und gefährdete die Mieter nicht. Nach dem der Löschzug Münsterstraße eingetroffen war, hatten die Bewohner bereits kräftig angepackt und mit mehreren Eimern Wasser die Flammen in Schach gehalten. Das Türblatt war zur Hälfte nach unten weggebrannt. Eine dicht daran anschließende kleine Küchenzeile hatten die Flammen auch schon erfasst. Schnell war das Feuer gelöscht und die 25 Quadratmeter große Einraumwohnung vom Brandrauch befreit. Es war keiner zu Hause. Nach rund einer Stunde rückten die Einsatzfahrzeuge wieder zur Wache Münsterstraße zurück, die Rheinbahn konnte den Straßenbahnverkehr wieder aufnehmen.
