Jerusalem: Jerusalemer Feuerwehr aufgrund von Zündlern im Dauereinsatz
Jerusalem: Arabische Jugendliche aus dem Ostteil Jerusalems halten Polizei und Feuerwehr mit einer Serie von Brandstiftungen in Atem. Seit Anfang Mai 2013 ist die Feuerwehr bereits 15 Mal zu Bränden von Gras und Gebüsch auf dem Ölberg gerufen worden.
Die Ermittlungen haben ergeben, dass die Feuer absichtlich gelegt wurden. Wenn die Einsatzkräfte an den Brandorten ankamen, stießen sie häufig auf Steinbarrieren und wurden mit Steinen beworfen. Die Polizei vermutet, dass es sich bei den Brandstiftern um Jugendliche aus dem nahegelegenen arabischen Dorf Issawiya handelt. Dort wurde bei einer Brandbekämpfung vergangene Woche ein Feuerwehrmann von einem Stein getroffen und verletzt.
Ein weiteres heißes Pflaster ist der Wald im Südosten Jerusalems. Dorthin wurde die Feuerwehr im Mai bereits 13 Mal gerufen. Drei Brände wurden an nur einem Tag gelegt. Immer mehr Teile Jerusalems werden von politisch motivierten Brandstiftern heimgesucht. Am Wochenende musste die Feuerwehr Brände löschen, die zwischen Pisgat Ze’ev und dem palästinensischen Dorf Anata ausgebrochen waren. Die anrückenden Kräfte wurden ebenfalls mit Steinen beworfen.
Je heißer die Tage werden, desto höher wird die Zahl an Brandstiftungen. Die Polizei arbeitet eng mit der Feuerwehr und dem Jüdischen Nationalfonds zusammen, um Großfeuer in den Wäldern zu verhindern. An möglichen Anschlagsorten patrouillieren Einsatzwagen des Jüdischen Nationalfonds und der Grenzpolizei. In arabischen Dörfern und in Ost-Jerusalem verschärfte die israelische Polizei ihre Bemühungen: Sie will herausfinden, wer die Brandanschläge plant.
