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Sbg: Steirische Kameraden helfen beim Hochwasser in Salzburg

Steiermark/Salzburg: Am Abend des 2. Juni 2013 wurden steirische Feuerwehrkräfte zur Katastrophenhilfe in das salzburgerische Oberndorf entsendet.

Die Alarmierung erfolgte gegen 19:00 Uhr. Benötigt wurden vor allem Pumpen, da ganze Straßenzüge der Stadt bis zu zwei Meter unter Wasser standen. Die Salzach ist hier, als Folge der Starkregenereignisse der letzten Tage, am Wochenende über ihre Ufer getreten. So wurden im Auftrag von Landesfeuerwehrkommandant ÖBFV-Präs. LBD Albert Kern durch den Landessonderbeauftragten für den Katastrophenhilfsdienst (KHD) im LFV Steiermark, Brandrat Fritz Reinprecht (BFV DL), sowie vom KHD-Bereitschaftskommandant der STeiermark, Brandrat Volker Hanny (BFV RA) eine dementsprechende Mannschaft und das angeforderte Gerät zusammengestellt. Treffpunkt war um 21.00 Uhr in Lebring. Nach einer kurzen Untwerweisung erfolge kurz nach 21:30 Uhr die Verlegung in das Katastrophengebiet, wo die Hilfskräfte nach rund fünfstündiger Anreise um 02:30 Uhr in Oberndorf eingetroffen sind.

Der rund 400 Meter lange Straßenzug „Alte Landstraße“, vom „Stille-Nacht-Platz“ bis zum örtlichen Schulzentrum „Watzmannstraße“ reichend, war das Einsatzgebiet der steirischen Florianis. Am Stille-Nacht-Platz stand das Wasser etwa zwei Meter hoch. Über einen Damm, auf dem die Einsatzkräfte positioniert wurden, konnten so mit den 35 mitgebrachten Pumpen pro Minute rund 70.000 Liter in die Salzach zurückgepumpt werden. Am frühen Vormittag war der Straßenzug wieder begehbar, es wurden von 03:00 bis 09:00 Uhr ca. 25 Millionen Liter Wasser bewegt.

Danach wurde, in vier Gruppen aufgeteilt, überflutete Keller leergepumpt. Der Einsatz für die steirischen Kräfte wird gegen 14:00 Uhr beendet, danach erfolgt die Rückreise. Insgesamt standen 28 steirische Kräfte mit zehn Fahrzeugen aus den Bereichsfeuerwehrverbänden Weiz, Deutschlandsberg, Radkersburg und Voitsberg im Katastrophenhilfsdienst. Salzburgs Landesfeuerwehrkommandant, LBD Leo Winter, ließ es sich nicht nehmen und sprach den steirischen Helfern seinen persönlichen Dank und seine Anerkennung für die geleistete Kameradschaftshilfe aus. Für die steirischen Einsatzkräfte war die vorgefundene Lage auch keine alltägliche Situation, sie wurden von den örtlichen Einsatzkräften wie auch von der ortsansässigen Bevölkerung mit offenen Armen aufgenommen. Wenn auch müde und „ausgepumpt“ waren die Steirer glücklich, hier kurzfristig wirklich effiziente Hilfe geleistet zu haben.

http://www.lfv.stmk.at

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