Oö: Regionale und überregionale Hilfe in Schärding läuft

Schärding (Oö): Noch im Laufe der Nacht auf heute, 4. Juni 2013, wurde im Hintergrund die Vorbereitung und Planung für die Aufräumarbeiten in der Stadt Schärding getroffen.
Während der Inn am Höchststand verweilte wurden bereits Aufräumbereiche eingeteilt, Szenarien vorbesprochen und der Geräteeinsatz geplant! Als im Morgengrauen dann erstmals das richtige Ausmaß der Katastrophe sichtbar war, rollten bereits Hundertschaften an Einsatzkräften an. „Für uns ist es enorm wichtig, dass wir schnell und rasch handeln. Deshalb haben wir vorab bereits Einheiten der Feuerwehren in den Bezirken Grieskirchen und Vöcklabruck in Bereitschaft versetzt und eine Anfrage beim Bundesheer gestartet, welche positiv beantwortet wurde“, berichtet Feuerwehrkommandant Brandrat Michael Hutterer. Noch während die überörtlichen Hilfskräfte anrollten machten sich die Teilbereichseinsatzleiter ein Bild über die Lage. Wenige Stunden nachdem der Höchststand erreicht war begannen mehr als 540 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bundesheer, Rotem Kreuz, Bauhof und weiteren Helfern mit den Aufräumarbeiten. Diesen Hilfskräften bot sich ein schreckliches Bild: Schlamm türmt sich mehr als 2 Meter hoch an der Innlände, verwüstete Wohnbereiche, mit Öl vollgelaufene Keller, angeschwemmte Schwemmholzteppiche, … Die Behebung dieser Schäden wird Monate in Anspruch nehmen. Als die ersten Einsatzkräfte eingeteilt waren und mit der Arbeit gegen den Schlamm begonnen haben, wurden weitere Feuerwehren zur Unterstützung alarmiert. Auch aus Salzburg ist mittlerweile eine Spezialpumpe eingetroffen. Derzeit sind 38 Feuerwehren mit knapp 700 Helfern im Einsatz. Auch in den nächsten Tagen werden die Helfer in ähnlicher Stärke der Bevölkerung zur Verfügung stehen. Auch aus der Partnerstadt Grafenau, welche bereits beim Wasseranstieg mitgeholfen hat, sind Kräfte für den Einsatz angekündigt.

„Auch die Stadt Schärding reagiert natürlich auf diese katastrophale Situation“, berichtet Bürgermeister Ing. Franz Angerer. Die Stadt hat ein Spendenkonto für die betroffenen Bürger eingerichtet. Das gespendete Geld bleibt in Schärding und wird ausschließlich für die vom Hochwasser geschädigten Bürgerinnen und Bürger verwendet. „Hochwasserhilfe Schärding 2013“, Volksbank Schärding, BLZ 42630, KtoNr. 469 44 44 0000
Um für die Betroffenen Bürger erreichbar zu sein, hat Bgm. Angerer verfügt, dass das Stadtamt auch am Wochenende jeweils von 8 – 13 Uhr geöffnet ist.
