Brand

D: Leerstehendes Fachwerkaus in Flammen und Lkw Brand

Oerbke/Walsrode (D): In der Nacht zum Freitag, den 5. Juli 2013, heulten um 0:45 Uhr in Oerbke die Sirenen. Ein zur Zeit unbewohntes Fachwerkaus in der Nähe des Feuerwehrhauses stand in hellen Flammen, …

… diese hatten sich bereits durch den gesamten Dachstuhl gefressen. Der Einsatzleiter, Gemeindebrandmeister David Jennings, ließ daraufhin die Ortsfeuerwehren Bad Fallingbostel sowie die Drehleiter aus Walsrode alarmieren. Da keine Personen in Gefahr waren, wurde als Erstmaßnahme die Brandbekämpfung eingeleitet. Zeitweise waren bis zu sechs Rohre, darunter das Wenderohr der Drehleiter, im Außen- und Innenangriff unter Atemschutz eingesetzt. Die Wärmebildkamera wurde zum Suchen von Glutnestern genutzt, ein Überdrucklüfter um das Gebäude Rauchfrei zu machen.

Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Am Gebäude entstand trotzdem ein hoher Sachschaden, da das Feuer schon einige Zeit unbemerkt gebrannt haben muss. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Oerbke, Bad Fallingbostel und Walsrode sowie die englische Militärfeuerwehr „Defense Fire Service“, der Rettungsdienst und die Polizei. Die Ursachenermittlung durch die Polizei und den Brandschutzprüfer dauert an. Der Kreisbrandmeister Uwe Quante war vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu machen.

Am Freitag gegen 08:30 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Walsrode auf die A27 gerufen. Gemeldet war mit dem Alarmstichwort „Feuer Kraftfahrzeug 2“ ein Lkw-Brand.

Bereits auf der Anfahrt kam die Rückmeldung von der Leitstelle, dass es sich um ein bestätigtes Feuer bei einem mit Holzhackschnitzeln beladenen LKW handeln würde. Daraufhin wurde vorsorglich noch die Ortsfeuerwehr Verden gerufen, um ausreichend Wasser an der Einsatzstelle zu haben. Glücklicherweise war die Lage weniger kritisch als angenommen, es handelte sich nur um einen Schwelbrand. Dieser wurde durch eine defekte Laderaumlampe hervorgerufen, die durch einen Kurzschluss Teile der Holzschnitzel in Brand gesetzt hatte. Der Fahrer nahm mittels Feuerlöscher eigene Maßnahmen vor, so dass die Feuerwehr nur noch nachlöschen musste. Es kam durch die habseitige Sperrung der Fahrbahn kurzfristig zu Verkehrsstörungen. Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Autobahnmeisterei vor Ort.

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