Deutschland: Feuerwehrbeamte entdecken Wohnungsbrand
Stuttgart (D): Einsatzbeamte der Feuerwache 2 entdeckten am Samstagabend, 13. Juli 2013, beim Blick aus den Fenstern ihrer Feuerwache einen Wohnungsbrand im 1. OG in der Weimarstr. 42 und gaben diese Mitteilung an die Integrierte Leitstelle weiter.
Mit einem kurzen Zeitversatz meldeten dies auch mehrere Anrufer aus der Nachbarschaft. Die Integrierte Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst entsandte daraufhin die bereits alarmierten Kräfte der Feuerwache 2 sowie ein weiteres Löschfahrzeug der Feuerwache 1 – Süd und Kräfte des Rettungsdienstes. Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass es sich um einen Wohnungsbrand im 1. OG des Gebäudes handelte. Die Flammen hatten bereits mehrere Scheiben auf der Rückseite der Wohnung zerstört und schlugen aus den Fenstern. Das Feuer drohte auf das darüber liegende 2. Obergeschoss überzugreifen.
Die Feuerwehr setzte umgehend zwei Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz mit zwei Löschrohren im Innenangriff ein. Parallel hierzu wurden über den Hinterhof ein Löschrohr im Außenangriff sowie ein Wenderohr über die Drehleiter von der Leuschnerstr. aus vorgenommen, um einen Flammenüberschlag in das 2. Obergeschoss zu verhindern. Gleichzeitig wurde der Treppenraum mit einem Drucklüfter belüftet. Nachdem durch zwei Trupps unter Atemschutz mit zwei Löschrohren der Wohnungsbrand schnell gelöscht werden konnte, gestaltete sich die Brandbekämpfung im Bereich der Zwischendecke sehr aufwändig. Diese musste mit Brechwerkzeugen geöffnet werden. Danach wurde der Brandbereich mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und Glutnester abgelöscht.
Da sich der Brandrauch über geöffnete Fenster in die Wohneinheiten im 2. OG und 3. OG ausgebreitet hatte, mussten diese Bereiche ebenfalls überprüft werden, um ausschließen zu können, dass darin befindliche Personen durch Brandrauch beaufschlagt wurden. Es waren umfangreiche Lüftungsmaßnahmen mit zwei Drucklüftern erforderlich, um den Brandrauch aus den beiden Wohneinheiten entfernen zu können. Zusätzlich wurden Messungen in diesen Bereichen durchgeführt, welche eine erhöhte Kohlenmonoxidkonzentration ergaben. Um Gesundheitsgefahren für die Bewohner dieser betroffenen Wohnungen ausschließen zu können, wurden diese für die nächste Zeit anderweitig untergebracht.
