Brand

Deutschland: Zwei Lkws und ein Bus brennen: Gasflaschenlager in Gefahr

Düsseldorf (Deutschland): Zwei Lastwagen und ein Bus brannten in der Nacht zum Donnerstag, dem 8. August 2013, im Düsseldorfer Norden vollständig aus. Der Gesamtschaden wird auf 500.000 Euro geschätzt.

Ein Anwohner aus Lichtenbroich wurde in der Nacht durch laute Knallgeräuche auf ein Feuer aufmerksam. Er reif über die Notrufnummer 112 bei der Feuerwehrleitstelle an. Dort meldete er ein Feuer, welches vermutlich in der Kleingartenanlage an der Kartäuserstraße ist. Zudem berichtete er von Explosionsgeräuschen. Der Leitstellenmitarbeiter schickte umgehend einen Löschzug zur angegebenen Adresse. Der Brand ließ dem Meldenden jedoch keine Ruhe, so dass er nachschauen ging. Noch auf der Anfahrt der Feuerwehr meldete er sich erneut bei der Leitstelle und teilte mit, dass es bei einer Spedition am Kieshecker Weg brennt. Daraufhin wurden die Fahrzeuge dorthin umdirigiert. Als die Retter ankamen, stellte sich heraus, dass zwei Lastwagen, ein Sattelauflieger und ein Pritschenwagen, brannten und die Flammen auf eine Lagerhalle überzugreifen drohten. Zudem wurde ein Lager mit Gasflaschen von der Wärme beaufschlagt. Der Einsatzleiter forderte sofort Verstärkung an.

Nur durch einen Massiven Wassereinsatz konnte ein Übergreifen der Flammen und die Gefahr für die Gasflaschen verhindert werden. Nach einer halben Stunde war das Feuer soweit gelöscht, dass nur noch Glutnester abgelöscht werden mussten. Mit einem Fernthermometer wurde regelmäßig die Temperatur der Gasflaschen gemessen. Die Lagerhalle wurde von den Feuerwehrmännern aufgebrochen, um sicher gehen zu können, dass kein Rauch oder Feuer in der Halle ist. Vorsichtshalber wurden diese mit Wasser gekühlt. Um zu verhindern, dass das Löschwasser – vermischt mit Öl aus den Lastwagen – in die Kanalisation gelangt, wurde ein Kanaleinlauf abgedichtet. Zusammen mit dem Umweltamt der Landeshauptstadt Düsseldorf wurde entschieden, dass die aufgefangene Flüssigkeit mit Ölbindemittel gebunden und entsorgt wird.

Ein Rettungswagen bemerkte auf der Einsatzfahrt zum Kieshecker Weg einen Feuerschein an der Klaus-Bungert-Straße. Er hielt an und meldete der Einsatzleitstelle, dass dort ein abgestellter Bus brennt. Die Flammen hatten auch schon den Fahrgastraum erreicht und breiteten sich schnell aus. Der Löschzug von der Münster Straße brauchte eine dreiviertel Stunde um auch die letzten Glutnester zu löschen. Da bei beiden Einsätzen die Ursache für das Feuer unklar ist, wurde noch in der Nacht die Kriminalpolizei angefordert. Bei den Lastwagen entstand ein Schaden von 300.000 Euro, an dem Bus wird er auf 200.000 Euro geschätzt. Gegen 4 Uhr war auch das letzte Fahrzeug wieder auf der Feuerwache.

Feuerwehr Duesseldorf

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