Nö: Der „wild gewordene“ Traktormotor bei Weistracher Feuerwehrmann
Weistrach (Nö): Am 08.08.2013 um 09:18 Uhr wurde die FF Weistrach mittels Sirene, Pager und SMS Alarmierung zu einem Traktorbrand gerufen.
Nach der Sirenenalarmierung rückten die ersten sechs Feuerwehrmänner nach genau 4,38 Minuten zum Brandeinsatz nach Hartlmühl aus. Aufgrund der Einsatzadresse und dem Namen (wie auch Hausnamen) wussten die Weistracher Feuerwehrmänner sofort, dass ein Kamerad Hilfe benötigt.

Als die Helfer am Einsatzort eintrafen, waren die Freiwilligen Feuerwehren St. Johann und Rohrbach bereits anwesend und schleppten den Traktor samt Futtermischer aus der Garage. Ein weiteres Einschreiten der Weistracher Wehr war daher nicht mehr erforderlich.
Aufgrund eines technischen Defektes der Dieselpumpe verbrannte das Fahrzeug Öl und Diesel wobei sich der Motor immer schneller drehte und nicht abstellen ließ, daher entstand eine dichte schwarze Rauchwolke. Glücklicherweiße stellte sich der Traktor nach kurzer Zeit selber ab und somit hatte die starke Rauchentwicklung ein Ende.
Nach einer Begutachtung eines Technikers hatte der Landwirt Glück im Unglück, da der Motor auch hätte explodieren können.
Nach einer halben Stunde konnten die 19 Feuerwehrmänner mit drei Fahrzeugen wieder einrücken. Weiters standen im Einsatz die Freiwilligen Feuerwehren Rohrbach, Goldberg und St.Johann/Engstetten.
