Ktn: Waldbrand auf 1.200 m Seehöhe in Eisenkappel
Eisenkappel (Ktn): Vermutlich durch einen Blitzschlag wurde am Hubertussattel auf 1200 Meter Seehöhe in der Gemeinde Bad Eisenkappel ein Waldbrand entfacht. Der zuständige Förster Reiner Pototschnig setzte am Freitag, 9. August 2013, am späten Abend den Notruf ab. Um 20 Uhr wurden die Feuerwehren …
… Bad Eisenkappel, Rechberg, Milauzhof, Globasnitz, Eberndorf und Gablern mit insgesamt 108 Mann und 14 Fahrzeugen alarmiert.
Durch einen Erkundungsflug des Polizeihubschraubers „Libelle“ unter Einsatz der Wärmebildkamera konnte der genaue Brandherd lokalisiert werden. Bei totaler Dunkelheit und unwegsamen Gelände wurde von den Feuerwehren eine 500 Meter lange Löschleitung installiert, teilweise mussten die Feuerwehren mit Bergeseil abgeseilt werden. Durch den Wassermangel in Bad Eisenkappel wurde ein 8 km langer Versorgungspfad mit den Tanklöschfahrzeugen errichtet. Gegen 2 Uhr wurde der Einsatz beendet.

Brandbekämpfung aus der Luft
Am Samstag um 6 Uhr wurde der Einsatz fortgeführt. Der Polizeihubschrauber „Libelle“ transportierte 5100 Liter Löschwasser auf den Hubertussattel. Für die Unterstützung wurde die Freiwillige Feuerwehr Spittal mit dem Waldbrandpaket angefordert. Aktuell konnte in Bad Eisenkappel noch nicht „Brand aus“ gegeben werden. Durch die beschränkte Flugzeit wurde die Brandbekämpfung mittels Tanklöschfahrzeugen fortgeführt.
Am Samsta, 10. August 2013, standen die Feuerwehren Bad Eisenkappel, Eberndorf, Miklauzhof und Gallizien vom Abschnitt Jauntal im Einsatz. Des weiteren verstärkten Kameraden/innen der Feuerwehren Gablern, Rückersdorf und Edling die Einsatzkräfte.

Die Einsatzleitung, bestehend aus Bürgermeister Josef Smrtnik, AFK Siegfried Tschemernjak, BI Lamprecht Hartwig von der FF Bad Eisenkappel und HBI Johannes Trojer von der FF Spittal.
