Deutschland: Doppelhaus-Dachstuhl nach Mofaschweißarbeiten in Flammen

Buxtehude (Deutschland): Am Nachmittag des 14. August 2013 brach in Buxtehude (Deutschland) im Wohngebiet Eckdahl ein Feuer aus, das den Dachstuhl eines Doppelhauses zerstörte. Der 16-jährige Sohn der Bewohnerfamilie …
… einer der beiden Haushälften hatte im angrenzenden Schuppen Schweißarbeiten an seiner Mofa durchgeführt und dabei war das Feuer entstanden. Zusammen mit Nachbarn hatte der dann noch versucht, mit Gartenschläuchen die Flammen zu löschen, was aber nicht gelungen war. Das Feuer war dann an der Hauswand hoch gelaufen und über den hölzernen Unterschlag in den Dachstuhl gelangt. Hier konnten sich die Flammen dann bis über den gesamten Dachbereich beider Haushälften ausbreiten.

Die Nachbarn hatten sofort die Feuerwehr alarmiert und die Ortswehren Ottensen, Neukloster und beide Züge der Stadt Buxtehude rückten mit ca. 70 Feuerwehrleuten am Brandort an. Unter schwerem Atemschutz wurde die Brandbekämpfung auch von einer Drehleiter aus vorgenommen.

Löscharbeiten in derart eng bebauten Wohngebieten ohne gute Zufahrten für die Löschfahrzeuge und nur eingeschränkte Bewegungsfreiheit auf den Grundstücken stellt die Feuerwehr bei solchen Einsätzen immer wieder vor große Herausforderungen.

Der mit alarmierte Rettungsdienst und die Ablösung durch die DRK Bereitschaft Buxtehude brauchte nicht eingreifen, verletzt wurde bei den Feuer niemand, zum Zeitpunkt des Brandes waren keine Personen in den beiden Haushälften.

Der Sachschaden dürfte sich nach den ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf ca. 250.000 Euro belaufen. Genaue Ermittlungsergebnisse werden erst nach den Recherchen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade vorliegen, die in den kommenden Tagen vor Ort anlaufen werden.

Das Gebäude ist derzeit unbewohnbar, die bisherigen Bewohner werden zunächst bei Freunden und Verwandten untergebracht werden.
