Nö: Zwei Zimmerbrände an einem Nachmittag im Bezirk Mödling

Mödling (Nö): Zu je einem Zimmerbrand in Perchtoldsdorf sowie in Mödling mussten die Feuerwehren am Mittwoch, dem 21. August 2013, im Bezirk Mödling ausrücken.
Küchenbrand in einem Mehrparteienwohnhaus in Perchtoldsdorf
Ein Mann bemerkte am Mittwoch, 21. August 2013, dass dichter Rauch aus einem Fenster eines Mehrparteienhauses drang. Er reagierte sofort und wählte den Notruf 122. Mittels Pager und Sirene alarmierte die Bezirksalarmzentrale um 13:17 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Perchtoldsdorf zu dem Wohnungsbrand in den Franz Kamptner Weg.
Wenige Minuten nach der Alarmierung rückten die Einsatzkräfte unter der Einsatzleitung von ABI Franz Jezek zum Einsatzort aus. An der Einsatzadresse rüsteten sich zwei Atemschutztrupps aus.
Der Erste begab sich mit einem Hochdruckrohr in die Wohnung. Binnen kürzester Zeit war der Brandherd in der Küche lokalisiert und konnte rasch abgelöscht werden. Zum Glück befand sich zu diesem Zeitpunkt niemand in der Wohnung. Um die Küche als auch den Wohnbereich rauchfrei zu bekommen, wurde ein Hochleistungslüfter in Stellung gebracht. Mit der Wärmebildkamera wurde der Brandherd auf Glutnester untersucht.
Zur Sicherheit wurde der Strom abgeschaltet, das verbrannte Gerät von den Einsatzkräften demontiert und ins Freie getragen. Nach eineinhalb Stunden konnten die 18 Einsatzkräfte mit den fünf Fahrzeugen wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.
Brand im Dachgeschoss eines Mehrparteienwohnhaus in Mödling
Die Freiwillige Feuerwehr Mödling befand sich am 21. August 2013 gerade bei einem technischen Einsatz in der Dechant Adalbert Kowatschitsch-Gasse, als über den Feuerwehrnotruf 122 ein Zimmerbrand gemeldet wurde. Unverzüglich alarmierte der Disponent die Feuerwehr Mödling mit Gesamtalarm zum Brandeinsatz in die Mannagettagasse. Zusätzlich wurde auch die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf alarmiert.
Beim Eintreffen am Mehrparteinwohnhaus wurde den Einsatzkräften mitgeteilt, dass im Dachgeschoss Rauch wahrnehmbar ist. Sofort begab sich ein Atemschutztrupp mit einem C-Rohr hinauf. Gleichzeitig wurde ein Hochleistungslüfter im Eingangsbereich des Hauses in Stellung gebracht. Der Brandherd befand sich unmittelbar neben der Türe ins Dachgeschoss. Diese wurde als Abstellraum genützt. Mit gezielten Wasserstößen konnte der Brand binnen kürzester Zeit gelöscht werden und ein Wasserschaden verhindert werden. Mittels Wärmebildkamera wurde die Brandstelle nochmals kontrolliert.

Um den Rauch schneller aus dem Dachgeschoss zu bekommen, wurde ein zweiter Lüfter in Stellung gebracht. Zum Glück wurden keine Bewohner verletzt. Nach rund 90 Minuten konnten die insgesamt 35 Mitglieder mit deren 9 Fahrzeugen wieder einrücken bzw. zum technischen Einsatz zurückkehren.
