Medien / Fotografen

Wien: Realitätsnahe Ausbildungsstätte für Feuerwehr

Wien: Die Wiener Berufsfeuerwehr reformiert die Schulung für Einsatzkräfte und baut ein neues Ausbildungszentrum. Dieses wird bei der Hauptfeuerwache Floridsdorf auf 19.500 Quadratmeter errichtet. Dort kann möglichst realitätsnah trainiert werden.

Die Planungen sind bereits abgeschlossen, der Baubeginn ist Anfang 2014. Errichtet werden sowohl Lehrsäle als auch Freibereiche. Auf dem Übungsgelände in Floridsdorf und auf einer Außenübungsanlage im Bereich des Gaskraftwerks Leopoldau werden Berufsfeuerwehrleute ausgebildet.
Aber auch die beiden freiwilligen Feuerwehren aus Süßenbrunn und Breitenlee sowie der Katastrophenhilfsdienst sollen dort geschult werden.

Fünfmonatige Intensivschulung: Die Errichtungskosten für die Schule und das Außengelände betragen rund 17 Millionen Euro. Den ersten Kursteilnehmern wird ab 2015 ein Lehrangebot von der Grundausbildung bis hin zu speziellen weiterführenden Modulen angeboten. Bei der Grundausbildung handelt es sich laut Wiener Berufsfeuerwehr um eine fünfmonatige Intensivschulung zum Erlernen der feuerwehrtechnischen Grundlagen.

Auch Verkehrsunfälle werden nachgestellt: Vorgesehen sind dabei auch – absichtlich herbeigeführte – Ernstfälle: In einem so genannten Brandhaus können diverse Feuer-Szenarien geprobt werden. Auch eine Flüssiggas-Brandübungsanlage wird es geben, genauso wie eine Schadstoff-Übungsbox. Damit könne unter realistischen Bedingungen trainiert werden.

Auch Verkehrsunfälle können realitätsnah nachgestellt werden. Dazu wird ein rund 70 Meter langer Straßenabschnitt nachgebildet, auch unterschiedlichste Lkw-Typen werden dort zur Verfügung stehen. Weiters wird ein Bahnsteig samt Gleiskörper für die unterschiedlichsten Fahrzeuge der Wiener Linien und der ÖBB errichtet.

ORF Wien

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert