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Schweiz: Großfeuer in Schlieren -> Autolagerhalle in Flammen

Schlieren (Schweiz): Am Donnerstagvormittag, dem 12. September 2013, ist es an der Badenerstraße in Schlieren zum Brand einer Lagerhalle mit mehreren Fahrzeugen gekommen. Die Schadenhöhe beträgt mehrere 100.000 Franken; Personen kamen nach jetzigem Kenntnisstand keine zu Schaden.

Um 09.15 Uhr wurde bei der Feuerwehr ein Großalarm ausgelöst. Bei deren Eintreffen stand die Lagerhalle bereits im Vollbrand. Mehrere Personen, die sich noch im Gebäude befanden, wurden evakuiert. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Industriegebäude verhindern. Die Lagerhalle brannte jedoch vollständig aus.

Chemiespezialisten der Feuerwehr führten in der Umgebung des Brandortes mehrere Luftmessungen durch. Die Resultate ergaben, dass trotz starker Rauchentwicklung keine Gefahr für die Bevölkerung bestand.

Der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich nahm erste Abklärungen vor. Drei Slowaken im Alter von 27, 30 und 36 Jahren wurden zur Überprüfung in der Umgebung des Brandortes verhaftet. Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt.

Nebst einem Großaufgebot der Kantonspolizei Zürich standen die Stadtpolizei Schlieren und Urdorf, das Forensische Institut Zürich FOR, die Feuerwehren von Schlieren, Dietikon, Urdorf, Schutz & Rettung Zürich sowie Löschzüge der SBB im Einsatz.

Die SBB mussten aus Sicherheitsgründen die Strecke zwischen Zürich-Altstetten und Dietikon unterbrechen. Die Fahrgäste im Limmattal mussten mit großen Verspätungen rechnen. Zurzeit untersucht der technische Dienst der SBB den Zustand der Gleise und Fahrleitungen.

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«Die Autos brannten lichterloh, immer wieder konnte man Explosionen hören». Wie er weiter erzählt, standen auf dem Gelände mehrere Werkstätten und Hallen in Vollbrand. «In jeder Halle hat es 50 bis 100 Autos, zum Teil sehr teure oder auch Oldtimer». Auch Reisebusse seien darin abgestellt.
Auf dem weitherum bekannten Autohandelsplatz würden 30 bis 35 Händler ihr Geschäft betreiben. Viele davon seien Kleinhändler, die etwa 10 bis 20 Autos besässen.

Update per 13.9.2013:
Die Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich zur Brandursache haben bis jetzt keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung ergeben. Vielmehr steht eine fahrlässige Verursachung einer Feuersbrunst bei der Verrichtung von Arbeiten in der Autowerkstatt im Vordergrund.
Zur Überprüfung wurden drei Personen, welche sich bei dieser Autowerkstatt aufgehalten hatten, vorübergehend festgenommen. Eine Person wurde heute, 13. September 2013, bereits von der Polizei entlassen. Zwei Personen sind der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis zugeführt und heute Nachmittag befragt worden.
Diese hat gegen eine Person eine Strafuntersuchung wegen fahrlässiger Verursachung einer Feuersbrunst eröffnet und Antrag auf Untersuchungshaft gestellt worden. Die andere Person wurde nach der staatsanwaltschaftlichen Befragung entlassen.

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