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Tirol: Peter Hölzl folgt Klaus Erler als Landesbranddirektor von Tirol

Tirol: Zu einer „Hofübergabe“ des Tiroler Landesfeuerkommandos kam es Dienstagabend, den 8. Oktober 2013, im Großen Saal des Innsbrucker Landhauses, der bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Mit Beginn um 18.00 Uhr fand ebendort der 12. Ordentliche Landes-Feuerwehrtag des Landesfeuerwehrverbandes Tirol statt. Landesfeuerwehrkommandant LBD Klaus Erler, zwei Jahrzehnte an der Spitze aller Tiroler Feuerwehren, trat in seinen wohlverdienten „Feuerwehr-Ruhestand“ über. Dem scheidenden Landesfeuerwehrkommandanten folgt sein bisheriger Stellvertreter LBDS Ing. Peter Hölzl nach, der von den 35 stimmberechtigten Delegierten mit großer Mehrheit zu Tirols neuem Landesfeuerwehrkommandanten gewählt wurde. Hannes Mayr, Bezirksfeuerwehrkommandant von Kufstein, ist neuer Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter.

Das „Who is who“ der Tiroler Landesspitzen, von Politik über Blaulicht- und Einsatzorganisationen, waren an diesem denkwürdigen Abend dabei. An deren Spitze standen Landeshauptmann Günther Platter, Landeshauptmann-Stellvertreter und Feuerwehrreferent Ökonomierat Josef Geisler, Altlandeshauptmann Dipl.-Ing. Dr. Alois Partl, Innsbrucks Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Innsbrucks 2. Vizebürgermeister Christoph Kaufmann wie auch ÖBFV-Präsident LBD Albert Kern, Salzburgs Landesfeuerwehrkommandant LBD Leo Winter sowie der Präsident des Landesverbandes der Freiwilligen Feuerwehren Südtirols, Wolfram Gapp.

Auch Landesfeuerwehrinspektor Dipl. Ing. Alfons Gruber, Oberst Gerhard Pfeifer, MSD, stv. Militärkommandant von Tirol, Landespolizeidirektor Mag. Helmut Tomac und Tirols Rot-Kreuz-Präsident Dr. Reinhard Neumayr folgten, neben vielen weiteren Vertretern der Tiroler Einsatzorganisationen und feuerwehraffinen Unternehmen, der Einladung zu dieser Veranstaltung.

Nach der Begrüßung der zahlreich anwesenden Ehrengäste durch LBDS Ing. Peter Hölzl sowie der Genehmigung des Protokolls des 11. Tiroler Ordentlichen Landes-Feuerwehrtages 2008 war zunächst, etwas vom Programm abweichend, Landeshauptmann Günther Platter am Wort. Dieser unterstrich in seinen Ausführungen die Wichtig- und Notwendigkeit des Leitspruchs der Feuerwehren „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ und bestätigte, dass dieser von allen Mitgliedern sehr ernst genommen werde. So bekräftigte Platter in seinen Ausführungen auch sein uneingeschränktes Bekenntnis zur Ehrenamtlichkeit bzw. zu den Feuerwehren, denn, so Platter, wenn man „hauptberufliche Feuerwehrleute im Land Tirol benötigen würde sage ich eines dazu – das könnten wir uns niemals leisten – zum Zweiten würde eine Qualität im Land Tirol verloren gehen, deren Verlust gar nicht zu fassen wäre, wenn diese Ehrenamtlichkeit und Freiwilligkeit nicht mehr gegeben wäre“.

Als „Glücksfall“ bezeichnete Tirols Landeshauptmann die Blaulichtorganisationen, im Besonderen die Feuerwehren an diesem Abend, und dankte für die gute Zusammenarbeit zwischen Landesfeuerwehrverband und dem Land Tirol. Seitens des „offiziellen Tirols“ sprach Landeshauptmann Platter dem scheidenden Landesfeuerwehrchef für dessen Engagement und sein Verständnis für Tirols Feuerwehren seinen persönlichen Dank aus und äußerte den Wunsch bzw. die Hoffnung, „dass es noch viele Begegnungen gibt, wo wir einander treffen können“.

http://www.bundesfeuerwehrverband.at

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