Brand

Deutschland: Drei Rauchgasverletzte bei Wohungsbrand in Düsseldorf

Düsseldorff (Deutschland): Am Dienstagmorgen, 15. Oktober 2013, kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Wohnungsbrand in einem 6-geschossigen Wohnhaus an der Martinstraße. Drei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus transportiert.

Der Mieter hatte nur kurz sein Einzimmerappartement verlassen. Als er zurück kam und die Tür öffnen wollte, drang dichter Rauch aus seiner Wohnung. Daraufhin alarmierte er sofort die Feuerwehr und brachte sich in Sicherheit. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte des Löschzuges von der Hüttenstraße war der dichte, schwarze Rauch bereits auf der Straße sichtbar, woraufhin der Einsatzleiter einen weiteren Löschzug, Rettungswagen und einen Notarzt anforderte.

Mehrere Atemschutztrupps löschten den Brand, kontrollierten den stark verrauchten Treppenraum und die darübergelegenen Wohnungen. Einige Bewohner hatten sich bereits selbst in Freie gerettet, eine junge Frau wurde mit Hilfe der Feuerwehr über die Drehleiter in Sicherheit gebracht. Insgesamt wurden vier Betroffene vom Notarzt behandelt. Zwei junge Frauen und der Wohnungsinhaber wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus transportiert.

Hochdrucklüfter belüfteten das gesamte Gebäude um den Brandrauch ins Freie zu transportieren. Nach ca. 1,5 Stunden war der Brandeinsatz beendet. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen der Feuerwehr rund 50.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Berufsfeuerwehr Duesseldorf

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