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Oö: Alarmstufe III Übung im Zementwerk Hatschek in Gmunden

Gmunden (Oö): Aufgrund des Großbrandes eines Salzburger Zementwerkes 2013 entschloss sich die Betriebsfeuerwehr des Zementwerkes in Gmunden zu einer Großübung mit den Feuerwehren der Umgebung und dem Roten Kreuz.

Als Übungsszenario wurde eine Filterexplosion mit Brandausbreitung auf einen Gefahrguttransport angenommen. Dieser weitete sich in weiterer Folge auf das Kunststoff- und Flüssigbrennstofflager aus. Der Fahrer des Lkw sowie mehrere Schichtarbeiter in unterirdischen Kanälen wurden vermisst und unter schweren Atemschutz gerettet.

Aufgrund von Gefahrengutaustritt beim Lkw, musste die Rettung des Fahrers und die Brandbekämpfung dort in Schutzstufe II ausgeführt und der Trupp anschließend dekontaminiert werden. Das Übungsziel wurde durch den optimalen Einsatz der Kräfte rasch erreicht.

Es zeigte sich wieder einmal, wie wichtig eine ortskundige Betriebsfeuerwehr und ein gut ausgearbeiteter Alarmplan, bei Großeinsätzen in der Industrie sein kann.

Im Überblick:
Alarmierungsgrund: Filterexplosion und Brand im Zementwerk Hatschek
Einsatzablauf: Brandbekämpfung des Gefahrenguttransportes und „Crash“-Rettung des Fahrers, Aufbau eines Dekontaminationsplatzes, Such- und Rettungseinsatz in den unterirdischen Kanälen mit schwerem Atemschutz, umfassender Löschangriff beim Flüssigbrennstoff- und Kunststofflager teilweise mit schweren Atemschutz und Drehleiter

eingesetzte Feuerwehren mit Fahrzeugen:
BTF Hatschek: KDO,TLF 3000-1000; LF
FF Pinsdorf: KDO, TLF-A 2000-200, KRF-S, LFB-A
FF Wiesen: KDO, TLF-A 2000-200, LF
FF Altmünster: DLK 30
FF Reindlmühl: TLF-A 2000-200
FF Gmunden: TLF-A 4000-200
BTF Steyrermühl: ULF-A 4000-200, ASF
FF Eben Nachdemsee: SLF-A 2000
FF Ohlsdorf: RLF-A 2000, LFB
gesamte Kräfte: Feuerwehr mit 96 Mann, Rotes Kreuz 6 Mann

Video auf Youtube
ooe24.info
Zementwerk Hatschek

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